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01.10.2015

Backnang klettert auf Rang fünf und darf durchatmen

Oberliga-Volleyballerinnen gewinnen in Bernhausen mit 3:1

Nun müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen mit dem Abstieg noch etwas zu tun haben sollten. Die TSG gewann beim Drittletzten TSV Bernhausen mit 3:1, schob sich mit diesen drei Punkten auf Rang fünf vor und hat auf die Gefahrenzone ein Polster.

(mis). Weil Andrea Baier ihre Truppe im Duell mit Anna Eibergers Ex-Klub aus gesundheitlichen Gründen nur von der Bank aus unterstützen konnte, machte sich bei Backnang vor dem ersten Ballwechsel eine gewisse Unsicherheit breit. Trainer Nabil Habboubi war es durch den Ausfall nämlich nicht möglich, die Annahme und die Abwehr zu stärken.

Dieses Manko machte sich im ersten Satz schmerzlich bemerkbar. Nach den Aufschlägen der Rivalinnen wurden die Bälle nicht mit der gewohnten Sicherheit ans Netz befördert, dadurch konnte TSG-Zuspielerin Eiberger die Angreiferinnen schlecht in Szene setzen. Schnell legte Bernhausen ein 11:2 vor. Habboubi musste etwas probieren, brachte für Diagonalspielerin Andrea Lachenmaier deren starke Schwester Carolin. Backnang angelte noch einige Punkte, hatte aber klar mit 13:25 das Nachsehen.

Im zweiten Satz wurde es zunächst überhaupt nicht besser. Die Gäste gerieten mit satten neun Zählern ins Hintertreffen. Weil die Annahme aber immer sicherer agierte, schaffte es Eiberger immer öfter, die Angreiferinnen in Position zu bringen. Es war aber Carolin Lachenmaier, die das Blatt nach dem 15:22 mit acht Aufschlägen in Serie komplett wendete. Bernhausen war konsterniert, der zweite Durchgang ging noch knapp mit 25:23 an die Murrtalerinnen.

Die setzten noch einen drauf, spielten einen traumhaften dritten Satz, in dem alles klappte. Exakt dort, wo sie aufgehört hatte, machte Carolin Lachenmaier weiter. Mit einer langen Aufschlagserie trug sie entscheidend zu einem Riesenvorsprung bei. Hilfreich waren auch die gute Blockarbeit von Lisa Sipple sowie die starken Angriffe von Leonie Maaß, die nun eine 100-Prozent-Quote hatte. Mit dem 25:14 war die TSG in der Spur.

Ein Punkt war den Backnangerinnen sicher, doch sie wollten mehr, am besten einen Dreier. Der vierte Satz war lange Zeit eine enge Kiste, dann setzten Franziska Schlipf und Vanessa Maglica die entscheidenden Akzente. Mit dem 25:22 machten die Gäste den Sack zu und zogen in der Tabelle an Horgenzell vorbei.

Ein souveräner und unerwarteter Heimsieg

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen bezwingen Rottenburg

Freude bei den Backnanger Oberliga-Volleyballerinnen. Mit einem souveränen 3:0-Erfolg entthronten die Murrtalerinnen den bisherigen Spitzenreiter TV Rottenburg. Für die TSG war der unerwartet klare Heimsieg aber nicht nur fürs Selbstvertrauen gut, sondern mit Blick auf die hinteren Tabellenregionen auch fürs Punktekonto sehr wichtig.


            Bejubelte mit Backnang ein 3:0 über Titelkandidat Rottenburg: Vanessa Maglica.Foto: A. Becher
Bejubelte mit Backnang ein 3:0 über Titelkandidat Rottenburg: Vanessa Maglica. Foto: A. Becher

(mis). Mit dem TV Rottenburg war der bislang heißeste Titelkandidat in der Murr-Metropole zu Gast. Dennoch hatten sich die im Tabellenmittelfeld platzierten Backnangerinnen viel vorgenommen und sich durchaus eine Chance ausgerechnet. Schon im Vorrundenspiel musste sich die Mannschaft von Trainer Nabil Habboubi den Rottenburgerinnen nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Entsprechend motiviert gingen die Murrtalerinnen die Rückrundenpartie an.

Im ersten Satz zeigte sich bei den Gastgeberinnen, dass sich die gute Vorbereitung, wo viel Wert auf variableres Spiel gelegt wurde, gelohnt hatte. Die gute Annahme um Libera Andrea Baier ermöglichte es Zuspielerin Anna Eiberger ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. Egal ob über Außen oder über die Mittelblockerinnen, die Backnangerinnen ließen den Gästen keine Chance ins Spiel zu kommen. Die TSG holte so Punkt um Punkt. Schnell und deutlich wurde der Satz mit 25:15 gewonnen. Schöne und umgekämpfte Ballwechsel gestalteten die Begegnung dann zu Beginn des zweiten Durchganges. Den starken Aufschlägen der Einheimischen konnte der TV Rottenburg jedoch nicht viel entgegensetzen. Deshalb gingen die Gastgeberinnen erneut in Führung, die bis zum Ende des Satzes nicht mehr in Gefahr geriet. Backnang entschied auch diesen Satz wieder klar mit 25:17 für sich.

Nachdem die ersten zwei Sätze überraschend klar gewonnen wurden, war ein Drei-Punkte-Sieg in greifbare Nähe gerückt. Einen Zähler hatte die TSG bereits sicher. Mit Blick auf die hinteren Regionen wäre aber ein Dreier wichtig gewesen. Das bedeutete fürs Habboubi-Team, dass es den Spitzenreiter nicht mehr groß ins Spiel kommen lassen durfte. Das funktionierte. Denn die Backnangerinnen machten da weiter, wo sie im zweiten Satz aufgehört hatten. Konzentriertes, variables und schnelles Spiel sowie starke Aufschläge aller Akteurinnen kennzeichneten den Durchgang. So dauerte es nicht lange und die TSG hatte 25:15 und damit 3:0 gewonnen.

Von Platz fünf bis acht liegen weiterhin alle Teams dicht beieinander. Dank des klaren Erfolgs verhinderten es die Murrtalerinnen, in der Tabelle abzurutschen. Die Backnangerinnen schafften es, den sechsten Platz punktgleich mit dem Tabellenfünften SV Horgenzell zu halten.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Klose, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Maglica, Schad, Schlipf, Sipple.

Backnangs Auswärtsmisere dauert an

0:3 in Friedrichshafen: TSG-Volleyballerinnen kassieren vierte Pleite in Folge in fremden Hallen und nähern sich der Abstiegszone

Auswärts läuft bei Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen derzeit nichts zusammen. Das 0:3 beim VfB Friedrichshafen war für die TSG die vierte Pleite in Serie in fremden Hallen. Das Polster auf die Abstiegszone schmilzt, dass zum nächsten Heimspiel an diesem Samstag der Spitzenreiter aus Rottenburg erwartet wird, macht die Lage noch heikler.


            Ratlose Blicke: Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen um Andrea Baier enttäuschten beim 0:3 in Friedrichshafen.Archivfoto: A. Becher
Ratlose Blicke: Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen um Andrea Baier enttäuschten beim 0:3 in Friedrichshafen. Archivfoto: A. Becher

(mis). Beim Tabellenneunten am Bodensee hatten sich die Murrtalerinnen eine Menge vorgenommen. Der knappe 3:2-Sieg im Hinspiel sollte nicht der Maßstab sein, die TSG wollte das Rückrundenduell deutlicher für sich entscheiden. Ein ehrgeiziges Vorhaben, dass die Volleyballerinnen aus Friedrichshafen um die Ex-Backnangerin Sonngrit Böhme aber durchkreuzten.

Der erste Satz hatte recht ausgeglichen begonnen. Beide Mannschaften punkteten mit platzierten Angriffsbällen und zeigten sich in der Abwehr kämpferisch. So führte der VfB zwar meistens mit ein bis zwei Punkten, konnte seine Führung zunächst aber nicht entscheidend ausbauen. Letztlich bewiesen die Einheimischen den längeren Atem und rangen den Gästen mit starken Aufschlägen und einem gut positionierten Block die Punkte zum 25:22 ab.

Im zweiten Durchgang wollte die TSG um Trainer Nabil Habboubi, der Johanna Klose aus der Zweiten ins Oberliga-Team beordert hatte, nicht wieder einem Rückstand nachlaufen. Mit druckvollen Aufschlägen und variablen Angriffen sollte der Rivale zu Fehlern gezwungen werden, doch in der Umsetzung haperte es gewaltig. Die Backnangerinnen hatten Schwierigkeiten, sich gegen den immer stärkeren Block zu behaupten. Lange Ballwechsel verunsicherten die Gäste, die sich Leichtsinnsfehler erlaubten und es dem VfB damit ziemlich leicht machten, den zweiten Satz mit 25:15 für sich zu entscheiden.

Um im Rennen zu bleiben, mussten die TSG-Frauen den dritten Durchgang gewinnen. Dieser ähnelte dem ersten, die Führung wechselte munter hin und her. Immer wieder setzten die Angreiferinnen Franziska Schlipf und Vanessa Maglica Akzente auf der Außenposition, doch des Gegners Block arbeitete konzentriert und fing viele Versuche ab. Gegen Ende fehlte den Gästen die Variabilität im Angriff, in den entscheidenden Situationen hatte der VfB wieder die besseren Ideen. Mit dem 22:25 war auch der dritte Satz weg, Backnang fuhr mit leeren Händen nach Hause.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Klose, Andrea Lachenmaier, Maaß, Maglica, Schad, Schlipf, Sipple.

Volleyballerinnen gelingt die Revanche

TSG Backnang landet in der Oberliga gegen Schlusslicht TSV Georgii Allianz Stuttgart II einen hart erkämpften 3:2-Heimsieg

Die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang landeten einen Heimsieg. Dieser war gegen das Schlusslicht TSV Georgii Allianz Stuttgart II allerdings mit 3:2 hart umkämpft. Damit glückte dem Team von Trainer Nabil Habboubi die Revanche für die 2:3-Niederlage im Hinspiel.


            Blockten mit der TSG besonders in den letzten drei Sätzen stark: Franziska Schlipf (rechts) und Lisa Sipple.Foto: J. Fiedler
Blockten mit der TSG besonders in den letzten drei Sätzen stark: Franziska Schlipf (rechts) und Lisa Sipple. Foto: J. Fiedler

(mis). Schon im ersten Satz sah es für die Backnangerinnen nicht gut aus, denn sie fanden nicht zu ihrem Spiel. Was die Mannschaft auch versuchte, es sollte nichts gelingen. Viele Fehler sorgten dafür, dass Stuttgart schnell mit 10:1 in Führung ging. Zwar gelang es Backnang, Mitte des Satzes aufzuschließen, doch wurde nicht verhindert, dass der Durchgang mit 20:25 verloren ging.

Zu Beginn des zweiten Satzes kamen die Backnangerinnen etwas besser ins Spiel. Schwierigkeiten in der Annahme und ungewohnt viele Aufschlagfehler trugen dazu bei, dass Stuttgart wieder mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung davonzog. Beim Stand von 13:18 wurde TSG-Zuspielerin Saskia Schad, die hoch motiviert gegen ihren Ex-Verein zu Werke ging, eingewechselt. Mit fünf Aufschlägen in Folge sowie variablem Zuspiel punkteten die Backnangerinnen. Bis auf 24:24 kam die TSG heran und hatte die Chance, den Satz für sich zu entscheiden. Doch das Glück war aufseiten von Stuttgart, das nach 28 Minuten den Satz mit 27:25 für sich entschied.

Doch die TSG-Volleyballerinnen kämpften. So leicht wollte man es dem Tabellenletzten nicht machen. Noch waren zwei Punkte drin. Trainer Nabil Habboubi stellte sein kleines Team nochmals um und brachte Andrea Lachenmaier als Zuspielerin. Die Annahme wurde sicherer und stärker. Die sorgte dafür, dass die Bälle gut nach vorne kamen, wo die Zuspielerin nun ihre Angreiferinnen besser in Szene setzte. Gleichzeitig fand Carolin Lachenmaier auf der für sie ungewohnten Diagonalposition immer besser ins Spiel und punktete ein ums andere Mal. Die Stuttgarterinnen konnten dem starken Angriffsspiel der TSG nichts entgegensetzen. So gewann Backnang den dritten Satz mit 25:10.

Hoch konzentriert ging es in den vierten Durchgang. Der war zu Beginn recht ausgeglichen. Doch im Gegensatz zu Satz eins und zwei machten die Murrtalerinnen nun ihrerseits weniger Fehler. Das trug dazu bei, dass sich die Mannschaft einen Vorsprung erarbeitete. Dieser wurde bis zum Ende des Satzes nicht mehr aus der Hand gegeben. 25:18 hieß es für die TSG. Letzte Kraftreserven wurden mobilisiert, um den Sieg im fünften Satz perfekt zu machen. Stuttgart hatte den starken Aufschlägen der TSG nichts mehr entgegenzusetzen. So war nach einer Gesamtspielzeit von fast zwei Stunden der Sieg des fünften Satzes mit 15:6 sowie der Partie gesichert.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Maglica, Schad, Schlipf, Sipple.

Für Backnangs Volleyballerinnen ist nichts zu holen

TSG-Frauen verpassen im Oberliga-Spiel bei den TSF Ditzingen die angestrebte Revanche und ziehen mit 0:3 den Kürzeren

Nichts zu holen gab es für die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang. Sie verloren bei den TSF Ditzingen mit 0:3.

(mis). Der Backnanger Kader war durch drei krankheitsbedingt angeschlagene Spielerinnen leicht geschwächt. Dennoch lautete das Ziel: die Revanche für die 2:3-Niederlage aus der Vorrunde.

Die Backnangerinnen starteten optimistisch in den ersten Satz, allerdings schlichen sich viele Fehler, vor allem bei den sonst starken Aufschlägen der TSG ein. Der gegnerische Block machte es den Außenangreiferinnen Vanessa Maglica und Franziska Schlipf nicht einfach. Jedoch gelang es ihnen, sich immer wieder durchzusetzen. Es sollte aber für einen Sieg im ersten Satz nicht reichen – 20:25.

Im zweiten Durchgang starteten die Backnangerinnen besser. Zuspielerin Anna Eiberger setzte ihre Angreiferinnen gut in Szene. Eine starke Abwehrarbeit von Libera Andrea Baier brachte zudem der TSG einige Punkte ein. Mitten im Satz fiel Backnang allerdings in ein kleines Tief. Trainer Nabil Habboubi versuchte seine Spielerinnen beim Stand von 16:20 zu motivieren, aber auch dieser Satz ging ans gegnerische Team – 19:25.

Im dritten Satz wollten die TSG-Volleyballerinen ihre Kräfte mobilisieren. Carolin Lachenmaier spielte auf der für sie ungewohnten Diagonalposition. Viele Fehler schlichen sich wieder ein. Zudem führten umstrittene Schiedsrichterentscheidungen zum klaren 3:0-Sieg für Ditzingen. Die TSG ist nun Sechster und hofft Samstag gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart II auf einen Heimsieg.

TSG Backnang: Eiberger, Baier, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Maglica, Schad, Schlipf.

Starke Aufschläge sind das Erfolgsrezept

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen starten mit einem 3:0-Heimsieg gegen das Stuttgarter Stützpunktteam ins neue Jahr

Mit einem souveränen Heimsieg starteten Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen in die Rückrunde. Die TSG fertigte das Stützpunktteam des MTV Stuttgart mit 3:0 ab, kletterte mit den drei Punkten auf den sechsten Platz und wahrte den Anschluss an das vordere Drittel.


            Fanden immer wieder den Weg vorbei an Stuttgarts Block: Vanessa Maglica und die TSG-Frauen.Foto: A. Becher
Fanden immer wieder den Weg vorbei an Stuttgarts Block: Vanessa Maglica und die TSG-Frauen. Foto: A. Becher

(mis). Weil Carolin Lachenmaier im ersten Spiel des neuen Jahres krankheitsbedingt passen musste, standen TSG-Coach Nabil Habboubi lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Dennoch war das Ziel nach der vierwöchigen Winterpause klar definiert: Mit aller Macht sollten alle drei Zähler in der Mörikehalle bleiben.

Das Vorhaben setzten die Murrtalerinnen auf sehr eindrucksvolle Weise in die Tat um. Alle Frauen überzeugten mit guten und platzierten Aufschlägen. Schon zu Beginn des ersten Satzes sorgte Anna Eiberger mit einer tollen Serie für einen beruhigenden Vorsprung. Zwar kamen die Gäste immer wieder heran, doch TSG-Libera Andrea Baier rettete mehrere verloren geglaubte Bälle und hielt ihre Farben damit in der Spur. Letztlich ging der erste Durchgang deutlich an Backnang – 25:17.

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Satz. Beim Stande von 4:3 für Stuttgart war es Andrea Lachenmaier, die den Gegner mit einer Aufschlagserie unter Druck setzte. Auch eine Auszeit des Gästetrainers brachte sie nicht aus dem Konzept, sie leitete neun Punkte in Serie ein. Weil aber auch die MTV-Frauen gut aufschlugen und Backnang einige leichte Fehler einbaute, verkürzte das Team aus der Landeshauptstadt und durfte noch auf die Wende hoffen. Allerdings nur ziemlich kurz, denn so richtig in Gefahr geriet der Satzgewinn für die TSG nicht mehr. Nach 23 Minuten stand es 25:22.

Nun sollte der Dreier für ein 3:0 unter Dach und Fach gebracht werden, doch es schlichen sich Konzentrationsmängel ein. Als es beim 15:15 auf der Kippe stand, nahm Habboubi eine Auszeit und richtete einige Worte an die Spielerinnen. Es half, danach brannte nichts mehr an. Nur noch ein Punkt ging weg, mit einer guten Aufschlagserie machte Franziska Schlipf den Sack zu – 25:16. Nun ist Backnang punktgleich mit dem Fünften Schwäbisch Hall, der aber eine Partie mehr bestritten hat.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Maaß, Maglica, Müller, Schad, Schlipf.

TSG verliert, nimmt aber einen Punkt mit

2:3 für Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen in Schwäbisch Hall

Höhen und Tiefen gab es bei den Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang bei der ersten Begegnung der Rückrunde. Zwar nahmen sie in der Partie bei der TSG Schwäbisch Hall einen Punkt mit, mussten sich aber am Ende mit 2:3 geschlagen geben.


            Lief mit ihren Angriffen zur Hochform auf: Leonie Maaß (rechts).Archivfoto: B. Strohmaier
Lief mit ihren Angriffen zur Hochform auf: Leonie Maaß (rechts).
Archivfoto: B. Strohmaier

(mis). Die Mannschaft um Trainer Nabil Habboubi musste erneut mit nur acht Spielerinnen bei der Auswärtspartie in Schwäbisch Hall antreten. Dieses Mal war Franziska Schlipf wieder mit von der Partie, dafür fehlte die privat verhinderte Außenangreiferin Vanessa Maglica.

Das Ziel der Gäste war klar. Die Gegnerinnen sollten mit Spielwitz sowie starkem Aufschlag- und Angriffsspiel von Anfang an unter Druck gesetzt werden. Dieses gelang den TSG-Frauen im ersten Satz nicht. Nachdem Backnang nicht richtig ins Spiel fand, wurde der erste Durchgang trotz einer Aufholjagd mit guten und präzisen Aufschlägen von Lisa Müller mit 22:25 abgegeben.

Nun folgte eine Ansprache von Coach Habboubi. Daraufhin waren die Backnangerinnen wachgerüttelt. Andrea Lachenmaier setzte die Gegnerinnen mit einer Aufschlagserie von elf Zählern unter Druck. Zudem ließ sie Hall keine Chance, sein Spiel aufzubauen. Dazu half eine sehr gute Leistung von Mittelblockerin Leonie Maaß, die an diesem Tag zur Hochform auflief und ihre Schnellangriffe druckvoll im Haller Feld platzierte. Trotz vieler Spielerwechsel der Schwäbisch Hall ging der zweite Satz deutlich und verdient mit 25:9 an Backnang.

Auch in den dritten Abschnitt nahmen die Gäste die Konstanz mit. Nun gab es zwei Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten, mit dem besseren Ende für die Backnangerinnen. Mit 25:23 hatten die Gäste die Nase vorne. Sie führten mit 2:1.

Im vierten Durchgang fehlte dann die nötige Konstanz und Ausdauer gegen stark aufspielende Hallerinnen. Unkonzentriertheiten in allen Bereichen führten zum 25:15 für die Gastgeberinnen. Es folgte der fünfte Satz. Beide Teams schenkten sich nichts. Am Ende waren es wieder die starken Aufschläge der Haller Zuspielerin, die es den Backnangerinnen nicht leicht machte. Zum Schluss der Partie hieß es 15:11 für die Gastgeberinnen. Trotzdem nimmt Backnang einen Punkt mit nach Hause. Mit 16 Zählern ist Backnang nun auf Platz sieben, aber punktgleich mit Schwäbisch Hall, das ein Spiel mehr ausgetragen hat. Nun steht für die Backnangerinnen die Winterpause an. Die nächste Partie steht am Samstag, 16. Januar, auf dem Programm. Um 20 Uhr geht’s in der Mörikehalle gegen den MTV Stuttgart II, der als Volleyball-Stützpunkt außer Konkurrenz spielt.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Müller, Schaad, Schlipf.

TSG-Volleyballerinnen gehen leer aus

Erfolgsserie des Oberligisten aus Backnang reißt mit der 1:3-Niederlage beim Tabellennachbarn SG Nürtingen/Wernau

Nach vier Siegen in Serie hat es Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen mal wieder erwischt. Bei der SG Nürtingen/ Wernau zog die TSG nach vier größtenteils hart umkämpften Sätzen mit 1:3 den Kürzeren. Damit rutscht das Team vom fünften auf den siebten Platz ab.


            Streckten sich nach Kräften, verloren aber trotzdem: Die TSG-Volleyballerinnen um Anna Eiberger (links) und Lisa Müller.Foto: B. Strohmaier
Streckten sich nach Kräften, verloren aber trotzdem: Die TSG-Volleyballerinnen um Anna Eiberger (links) und Lisa Müller.
Foto: B. Strohmaier

(mis). Mit einem Punkt Vorsprung auf die Einheimischen hatten die Murrtalerinnen die Sporthalle des Hölderlin-Gymnasiums betreten. Es war also ein Duell mit einem Tabellennachbarn, zu dem die TSG aber ohne die privat verhinderte Außenangreiferin Franziska Schlipf antreten musste.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Die Zuschauer sahen die ersten von vielen langen Ballwechseln, die sich durch die ganze Partie zogen. Die starken Aufschläge der SG-Außenangreiferin bekam Backnang in den ersten Minuten allerdings nicht in den Griff. Trainer Nabil Habboubi musste reagieren und wechselte die eigentliche Zuspielerin Saskia Schad auf Außen ein. Sie kam auf der ungewohnten Position gut zurecht und half dem Team dabei, wieder ins Spiel zu finden. Der Zwölf-Punkte-Rückstand schmolz etwas, die platzierten Aufschläge von Anna Eiberger zwangen nun auch Nürtingen/Wernau zu einer Auszeit. Die fruchtete insoweit, dass der TSG keine Wende mehr vergönnt war. Mit 18:25 ging der erste Durchgang letztlich verloren.

Im zweiten Satz steigerte sich Backnang von Anfang an. Carolin Lachenmaier setzte die Gegnerinnen mit starken Angriffen unter Druck, allerdings gingen durch Abstimmungsfehler und Unkonzentriertheiten auch einige Punkte flöten. In der Verlängerung hatten die Gäste das Nachsehen – 25:27. Die TSG wollte beißen, um doch noch die Wende zu schaffen oder wenigstens einen Punkt für zwei gewonnene Sätze mit nach Hause zu nehmen. Auch im dritten Abschnitt waren die Teams zu Beginn gleichauf. Starke Aufschläge von Andrea Lachenmaier und platzierte Lobs von Lisa Müller verhalfen den Murrtalerinnen zu einer Führung, die sie dieses Mal auch über die Bühne brachten – 25:21.

Mit neuem Schwung startete Backnang in den vierten Satz, lief aber rasch wieder einem Rückstand hinterher. Eine zweite Auszeit nahm Habboubi beim 12:18. „Wir haben oft gezeigt, dass so ein Rückstand noch nichts heißt – wir können das noch schaffen“, schwor der Coach seine Truppe ein. Und tatsächlich begann die Aufholjagd. Jede Spielerin mobilisierte noch einmal alle Reserven, kein Ball wurde voreilig verloren gegeben. Mit ihrer unermüdlichen Blockarbeit stellte Leonie Maaß den Rivalen vor Probleme, doch ganz kamen die zuletzt so erfolgsverwöhnten Gäste nicht mehr heran. Mit dem 20:25 war die 1:3-Niederlage perfekt, die TSG ging leer aus.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Maglica, Müller, Schad.

Backnang ringt den Spitzenreiter nieder

TSG-Volleyballerinnen bauen ihre Siegesserie in der Oberliga mit dem 3:2-Heimerfolg gegen den TTV Dettingen/Teck aus

Nicht einmal der Tabellenführer konnte den Lauf der Backnanger Oberliga-Volleyballerinnen stoppen. Die TSG landete mit dem 3:2 im Heimspiel gegen den TTV Dettingen/Teck ihren vierten Erfolg in Serie und im fünften Versuch den ersten Fünf-Satz-Sieg in dieser Runde.


            Was für eine Erlösung: Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen feiern ihren ersten Fünf-Satz-Sieg in dieser Runde.Foto: B. Strohmaier
             
Was für eine Erlösung: Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen feiern ihren ersten Fünf-Satz-Sieg in dieser Runde.
Foto: B. Strohmaier

(mis). Auch im Duell mit dem Regionalliga-Absteiger und aktuellen Spitzenreiter setzte TSG-Trainer Nabil Habboubi auf die Formation, die zuletzt so beeindruckt hatte. Dieses Mal fanden die Murrtalerinnen allerdings nur schwer zu ihrem Spiel. Schnell führten die Gäste und bauten den Vorsprung zielstrebig aus. Als Backnang mit 13:21 hinten lag, leitete Vanessa Maglica mit einer Aufschlagserie die Wende ein. Nach sieben Punkten am Stück war beim 20:21 wieder alles drin. Die Abwehr um Andrea Baier wurde immer sicherer, nach 29 Minuten hatte die TSG den ersten Satz mit 27:25 für sich verbucht.

Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild des ersten. Wieder lief das Habboubi- Team einem Rückstand hinterher. Anstatt Maglicas war es aber Andrea Lachenmaier, die mit ihren starken Aufschlägen dafür sorgte, dass ihr Team den Anschluss hielt. Häufig punktete Franziska Schlipf über die Außenposition. Mit einem knappen 26:24 erhöhte die TSG auf 2:0, sogar drei Punkte für einen 3:0- oder 3:1-Sieg schienen gegen den Ersten drin zu sein. Einen Zähler hatte man in der Tasche.

Der dritte Satz begann ausgeglichen. So leicht gab Dettingen nicht klein bei. Bei Backnang schlichen sich Konzentrationsmängel ein, die zu Fehlern führten, die lautstarke Anfeuerung half auch nichts – 19:25. Noch war ein Dreier möglich, doch dafür war der Gewinn des vierten Durchgangs Pflicht. Einmal mehr handelte sich die TSG allerdings einen Rückstand ein. Wieder kamen die Murrtalerinnen dicht heran, doch der Satz ging 22:25 verloren.

Erinnerungen an vier Fünf-Satz-Pleiten in dieser Runde kochten hoch, im fünften Anlauf sollte so ein Krimi zum ersten Mal ein Happy End bringen. Beim 5:10 sah es nicht gut aus, doch das Team bewies wieder Moral und gab keinen Ball verloren. Leonie Maaß und Lisa Müller punkteten mit ihren Aufschlägen sowie mit einigen schönen Angriffen. Als der Matchball zum 15:12 verwandelt wurde, kannte der Jubel keine Grenzen. Zwei Zähler für dieses 3:2 hieven die TSG auf den fünften Platz.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Maglica, Maaß, Carolin Lachenmaier, Müller, Schad, Andrea Lachenmaier, Schlipf. (http://www.bkz-online.de/node/918516)

TSG bleibt zum ersten Mal ohne Satzverlust

3:0 beim MTV Ludwigsburg: Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen fahren den dritten Sieg in Serie ein

Den dritten Sieg in Serie landeten Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen. Das 3:0 in Ludwigsburg war der erste Auswärtserfolg, zudem blieb die TSG zum ersten Mal in dieser Runde ohne Satzverlust.

(pm). Mit dem Rückenwind der 3:1-Heimsiege gegen Bernhausen und Horgenzell hatten sich die Murrtalerinnen für die Begegnung beim Nachbarn viel vorgenommen. Trainer Nabil Habboubi setzte wie schon in der vorherigen Partie auf Andrea Lachenmaier auf der Diagonalposition und auf Leonie Maaß im Mittelblock, weil sich diese Umstellungen bewährt hatten.

Im ersten Satz waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Am Ende reichte der TSG das kleine Polster, für das Zuspielerin Anna Eiberger gesorgt hatte, um den Durchgang mit 25:22 zu gewinnen. Diesen Schwung nahmen die Gäste mit. Mit konstanten, präzisen Aufschlägen schafften es alle Backnangerinnen, den MTV unter Druck zu setzen. Die starke Annahme um Andrea Baier war die Basis dafür, dass es den Zuspielerinnen möglich war, die beiden Außenangreiferinnen Vanessa Maglica und Franziska Schlipf in Szene zu setzen. Auch die Abwehr- und Blockarbeit der TSG machte es Ludwigsburg schwer, den Ball auf den Boden zu bekommen. Das 25:14 war eine richtig klare Sache.

Mit aller Macht wollte Backnang den ersten 3:0-Sieg in dieser Saison einfahren, die Gäste hielten die Konzentration hoch. Weil auch der MTV noch einmal alles probierte, kam es zu Beginn zu einigen spannenden Ballwechseln, in denen vor allem Libera Baier mit spektakulären Abwehraktionen glänzte. Erneut war es Zuspielerin Eiberger, die dem Habboubi-Team einen klaren Vorsprung verschaffte – 17:7. Am Ende hieß es 25:12, die TSG hat den Kontakt zur oberen Tabellenhälfte hergestellt. Am kommenden Samstag um 20 Uhr kreuzt Spitzenreiter TTV Dettingen in der Backnanger Mörikehalle auf.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Maaß, Maglica, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Müller, Schad, Schlipf. (http://www.bkz-online.de/node/916681)

Nahtlos an den ersten Sieg angeknüpft

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen gewinnen auch das Heimspiel gegen Horgenzell mit 3:1 und klettern auf Rang sieben

Der Knoten bei Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen scheint so richtig geplatzt zu sein. Diesen Eindruck erweckt das 3:1 im Heimspiel gegen den SV Horgenzell, mit dem die TSG nahtlos an den ersten Saisonsieg gegen Bernhausen anknüpfte. Mit den zweiten drei Punkten in Folge kletterte das Team von Nabil Habboubi vom neunten auf den siebten Platz.


            Hatten nach dem verlorenen zweiten Satz Redebedarf: Trainer Nabil Habboubi und das TSG-Team. Die Umstellungen fruchteten.Foto: B. Strohmaier
             
Hatten nach dem verlorenen zweiten Satz Redebedarf: Trainer Nabil Habboubi und das TSG-Team. Die Umstellungen fruchteten.
Foto: B. Strohmaier

(ae). Mit dem Rückenwind des 3:1-Sieges gegen Bernhausen nahmen die TSG-Volleyballerinnen die Partie gegen den Fünften aus Horgenzell in Angriff. In der Mörikehalle entwickelte sich im ersten Satz ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zum 16:19 waren die Murrtalerinnen immer knapp im Hintertreffen, dann sorgte Andrea Lachenmaier mit einer starken Aufschlagserie für die Wende und für das 25:20.

Im zweiten Durchgang zeigte Backnang aber ein anderes, weniger schönes Gesicht. Schnell lag die TSG mit 1:7 hinten. Nichts lief mehr zusammen, während der Angriff und die Aufschläge der Gäste zunehmend stärker wurden. Der Rückstand war deshalb nicht mehr wettzumachen – 15:25.

Der Trainer der Einheimischen reagierte auf diesen deutlichen Satzverlust. Habboubi stellte komplett um, beorderte Leonie Maaß neben Lisa Müller in den Mittelblock, als zweite Außenangreiferin neben Franziska Schlipf kam nun Vanessa Maglica zum Einsatz, als Diagonalangreiferin fungierte Andrea Lachenmaier. Zu Beginn des dritten Satzes waren beide Teams auf Augenhöhe. Es entwickelte sich ein intensives Duell mit langen Ballwechseln, alle Punkte waren hart umkämpft. Nach dem 17:15 setzten sich Backnangs Frauen ab. Der Block hatte sich auf die Gegnerinnen eingestellt, die Annahme um Libera Andrea Baier stand sicher und ermöglichte es, den Druck im Angriff zu erhöhen. Schlipf schmetterte den Ball mehrere Male präzise und druckvoll in das Feld des Rivalen. Mit dem 25:20 führte die TSG mit 2:1.

Das klare Ziel der TSG lautete, auch den vierten Satz für sich zu entscheiden, um das Maximum von drei Punkten abzuräumen. Maglica trug durch gute Angriffe über die Außenposition dazu bei, dass die TSG sich über ein 11:7 auf 19:10 absetzen konnte. Viel Druck am Netz in Kombination mit einer guten Abwehr, das war das Erfolgsrezept. Mit dem 25:18 war der verdiente 3:1-Sieg perfekt. Backnang trennt vom geschlagenen Kontrahenten auf Rang fünf nur noch ein Zähler. Am Samstag geht es zum Vierten nach Ludwigsburg.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Maaß, Maglica, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Müller, Schad, Schlipf. (http://www.bkz-online.de/node/914872)

Der erste Saisonsieg, der erste Dreier

Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang gewinnen das Heimspiel gegen den TSV Bernhausen mit 3:1

Der Bann ist gebrochen, im sechsten Saisonspiel feierten Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen ihren ersten Sieg. Und der fiel mit dem 3:1 gegen den TSV Bernhausen in der heimischen Mörikehalle gleich so deutlich aus, dass drei Punkte auf dem Konto zu verbuchen sind. Die TSG klettert auf den neunten Platz.

Freuten sich über den ersten Saisonsieg: Backnangs Volleyballerinnen um Franziska Schlipf (Nummer 7).
Archivfoto: A. Becher

(mis). Zuletzt hatte Backnang viermal in Serie denkbar knapp mit 2:3 verloren. Dafür gab es wie im Volleyball üblich zwar stets einen Zähler, doch gegen Bernhausen sollte unbedingt auch der ersten Sieg eingefahren werden. Im ersten Satz sah es allerdings nicht gut aus. Mit den präzisen, starken Aufschlägen der Gäste hatten die Murrtalerinnen enorme Probleme. Schnell lagen sie mit neun Punkten hinten – zu viel, um es wettzumachen. Mit dem 13:25 war der erste Satz nach 15 Minuten weg.

Im zweiten Durchgang ging ein Ruck durch das Team. Die TSG kam zunehmend besser ins Spiel. Lisa Müller setzte Bernhausen nun ihrerseits mit sehr druckvollen Aufschlägen unter Druck. Vanessa Maglica zeigte, dass sie nicht nur eine gute Mittelblockerin ist, sondern auch eine zuverlässige Größe in der Annahme. So erarbeitete sich Backnang Punkt für Punkt und hatte letztlich mit 25:16 die Nase vorne.

Auch im dritten Satz blieben die Einheimischen am Drücker. Die Annahme um Andrea Baier wurde immer sicherer. Nach Zuspielen von Anna Eiberger, in der Vorsaison noch für den Rivalen aktiv, schmetterte Franziska Schlipf die Bälle mehrmals präzise ins Feld des Kontrahenten. Der Lohn war das 25:20 und die 2:1-Führung.

Der erste Dreier der Runde war damit in Reichweite, ein verlorener vierter Satz hätte die Hoffnung aber zunichtegemacht. Mit gewohnt starken Aufschlägen punktete Carolin Lachenmaier. Saskia Schad sicherte Backnangs Block, über die Außenpositionen initiierten Andrea Lachenmaier und Leonie Maaß gute Angriffe. Alles in allem reichte das, um auch diesen Durchgang mit 25:16 zu gewinnen. Die Erleichterung beim TSG-Team war riesig.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Maglica, Müller, Schad, Schlipf. (http://www.bkz-online.de/node/912454)

TSG verliert erneut im fünften Satz

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen fehlt weiterhin das Glück

Als wäre das Ergebnis in Stein gemeißelt: 2:3. Zum vierten Mal in Folge verloren Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen im fünften Satz. Statt des erhofften Dreiers gab es auch beim TV Rottenburg nur einen Punkt. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen namens TSG.

Wartet mit Backnang weiterhin sehnsüchtig auf den ersten Saisonsieg: Andrea Baier.
Foto: A. Becher

(cl). Einmal mehr reichte großer Kampfgeist den Backnangerinnen nicht, um den ersten Saisonsieg zu erzielen. Dabei war das Team von Trainer Nabil Habboubi in der Fasnetshochburg dicht dran.

Die TSG hatte sich gegen den Tabellenzweiten vorgenommen, die Annahme der gegnerischen Aufschläge mehr zu kontrollieren und auch im Angriff abgeklärter zu reagieren. Allerdings kamen die Murrtalerinnen am Neckar schlecht ins Spiel. Die Gastgeberinnen setzten sich gleich zu Beginn mit fünf Punkten ab, da die Backnangerinnen unnötige Fehler machten. Somit hatte der Gegner einen komfortablen Vorsprung, bis die TSG ins Spiel fand. Am Ende wurde es zwar noch einmal eng, aber der 22:25-Satzverlust war nicht zu verhindern.

Im zweiten Durchgang sah es zu Beginn ebenfalls nicht gut aus. Erneut hatte Rottenburg die Nase vorne. Erst nach einer Aufschlagserie von Franziska Schlipf schafften die Gäste den Ausgleich – 11:11. Ab diesem Zeitpunkt ging es hin und her. Lange Ballwechsel zogen sich durch den ganzen Satz. Am Ende hatte die TSG mit 27:25 den längeren Atem.

Auch der dritte Satz war von langen Ballwechseln geprägt. Schwierigkeiten in der Backnanger Annahme machten es für Zuspielerin Anna Eiberger nicht einfach, ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. Die Rottenburgerinnen fanden immer wieder die Lücken im gegnerischen Feld und es bescherte ihnen einen deutlichen 25:15-Satzgewinn. Damit führten die Einheimischen mit 2:1.

Für die Murrtalerinen hieß es, Zähne zusammenbeißen und Kampfgeist zeigen. Das gelang. Die sichere Annahme von Andrea Baier ermöglichte es dem Zuspiel, die Angreiferinnen Andrea Lachenmaier und Leonie Maaß immer wieder in Szene zu setzen. Zudem sorgte eine Aufschlagserie von Vanessa Maglica am Ende des Satzes für einen sicheren Vorsprung 24:17. Der letzte Punkt wurde von Lisa Müller im Block direkt abgewehrt. Endstand 25:19 und somit 2:2.

Zum vierten Mal in Folge ging es für die TSG in den fünften Satz. In den vergangenen drei Partien hatte Backnang im Tie-Break den Kürzeren gezogen. Das wollte Backnang diesmal ändern. Zu Beginn klappte das auch recht gut. Es schien, als wären die Gastgeberinnen erschöpft. Die Gäste erarbeiteten sich einen 4:1-Vorsprung. Den konnten sie jedoch nicht lange halten. Eine Rottenburger Aufschlagserie setzte die Backnanger Annahme arg unter Druck. Das Blatt wendete sich. Rottenburg führte 8:4. Das Habboubi-Team versuchte sich noch einmal aufzubäumen, doch am Ende ging der Satz mit 15:10 an den TVR.

Trainer Nabil Habboubi war dennoch zufrieden mit seinem Team und lobte den Kampfgeist. Zudem funktionierte das Zusammenspiel schon viel besser, und es müssen nur noch Kleinigkeiten in der Aufstellung trainiert werden. Dafür ist diese Woche Zeit, um für das Heimspiel kommende Woche gerüstet zu sein.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Maglica, Lisa Müller, Schlipf, Schad. (http://www.bkz-online.de/node/910491)

Zum dritten Mal in Folge mit 2:3 verloren

Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang müssen sich auch zu Hause gegen den VfB Friedrichshafen mit einem Punkt begnügen

Viertes Spiel, vierte Schlappe: Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen unterlagen zu Hause gegen den VfB Friedrichshafen mit 2:3. Weil es aber zum dritten Mal in Folge die knappste aller möglichen Niederlagen war, hat die TSG wenigstens schon drei Punkte und ist Vorletzter.

Feierte ihre Premiere im Trikot der TSG Backnang und punktete häufig über die Mitte: Vanessa Maglica.Foto: E. Layher

(mis). Trainer Nabil Habboubi hatte sein Team etwas umgebaut. In den ersten zwei Sätzen spielte Leonie Maaß auf der für sie noch ungewohnten Position der Diagonalangreiferin. Zugang Vanessa Maglica sollte über die Mitte punkten, was ihr über die gesamte Partie immer wieder mit starken Angriffen oder auch klugen Lobs gelang.

Zu Beginn hatte Backnang aber nicht so richtig ins Spiel gefunden, weshalb Friedrichshafen schnell mit sechs Punkten die Nase vorne hatte. Auch die sehr druckvollen Aufschläge Lisa Müllers konnten den Rückstand nicht entscheidend verringern. Erst beim Stande von 22:16 für die Gäste sorgte Andrea Lachenmaier mit einer Aufschlagserie für die Wende. Nach hart umkämpften Ballwechsels war mit dem 25:23 der beinahe nicht mehr für möglich gehaltene Satzgewinn für Backnang perfekt.

Allerdings schaffte es die TSG eingangs des zweiten Satzes nicht, an diesen guten Lauf anzuknüpfen. So lief der Durchgang ähnlich wie der erste, mit einem markanten Unterschied: Dieses Mal gelang es den Murrtalerinnen trotz aller Bemühungen nicht, den deutlichen Rückstand noch wettzumachen. Am Ende stand es 17:25.

In den dritten Satz starteten die Einheimischen recht gut. Die Annahme um Libera Andrea Baier brachte die Bälle schön nach vorne, wo Zuspielerin Anna Eiberger ihre Angreiferinnen stark in Szene setzte. Über Außen punktete Franziska Schlipf wie gewohnt fleißig. Der Lohn: ein knapper Vorsprung. Dann zeigte das Team aber Nerven. Trotz lautstarker Anfeuerung der Fans versiebte Backnang drei Satzbälle. Nach einigen Unsicherheiten und Fehlern hatte die TSG mit 26:28 das Nachsehen.

Drei Punkte für einen 3:0- oder 3:1-Sieg waren nicht mehr möglich, zwei Zähler sollten es aber trotz des 1:2-Rückstandes noch werden. Wie in den vorherigen Spielen lieferte die Truppe im vierten Satz eine souveräne Vorstellung ab. Unter anderem die gewohnt starken Aufschläge von Carolin Lachenmaier und Leonie Maaß führten nach lediglich 25 Minuten zum 25:16.

Doch auch der Tiebreak war ein Spiegelbild der vergangenen Partien. Wieder schaffte es die TSG nicht, einfach so weiterzumachen. Schnell lag Backnang mit sechs Punkten hinten. Saskia Schad setzte die Angreiferinnen zwar einige Male gut in Szene, doch das reichte nicht. Mit dem 9:15 stand die Niederlage fest, wieder gab es fürs Habboubi-Team nur einen Punkt.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Maaß, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maglica, Müller, Schad, Schlipf. (http://www.bkz-online.de/node/906586)

Backnangs Pechsträhne reißt nicht ab

Oberliga-Volleyballerinnen werden personell weiter gebeutelt und verlieren beim TSV Georgii Allianz Stuttgart II mit 2:3

Backnangs personell gebeutelte Oberliga-Volleyballerinnen warten weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Beim TSV Georgii Allianz StuttgartII verlor die TSG zum zweiten Mal in Folge mit 2:3. Damit sammelten die Murrtalerinnen zwar erneut einen Punkt, doch zum ersten Dreier der Saison reichte es halt nicht.

Mit Backnang erneut abgeblockt: Franziska Schlipf. Die TSG verlor in Stuttgart mit 2:3 und wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg.
Foto: B. Becher

(ms). Trainer Nabil Habboubi hat es diese Saison nicht leicht. Zum verletzungsbedingten Fehlen von Mittelblockerin Milana Schroeder (Kreuzbandriss) kam nun auch noch, dass Andrea Lachenmaier aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht voll einsatzbereit war. Konsequenz daraus war, dass der Trainer fürs Duell in Stuttgart-Vaihingen sein Team umstellte und ohne Libera spielte.

Wie in den letzten Spielen zuvor waren die Murrtalerinnen zwar hoch motiviert, doch konnten sie dies auf dem Platz nicht umsetzen. Aufschlagfehler und vor allem Fehler in der Annahme verhinderten einen guten Spielaufbau. Immer wieder war die TSG einen Schritt zu spät am Ball. Dies verhalf den Stuttgarterinnen zu einem deutlichen Vorsprung, ohne dass sie sich groß anstrengen mussten. Zum Ende des ersten Satzes wurden die Backnangerinnen zwar etwas sicherer und kamen nochmals ran, das reichte aber nicht aus, das 22:25 zu verhindern.

Fast identisch verlief der zweite Durchgang. Erneut halfen viele Eigenfehler der TSG dem Gegner, eine sichere Führung zu halten. Nach 25 Minuten war der zweite Satz mit 20:25 weg.

Was bei den Murrtalerinnen derzeit jedoch auf jeden Fall stimmt, ist die Moral. Aufgeben kam nicht infrage. Nochmals stellte Nabil Habboubi die Mannschaft um. Andrea Baier, die sonst als Libera der Mannschaft den Rücken stärkt, kam nun über die Außenposition. Dort zeigte sie in der für sie ungewohnten Position gegen die groß gewachsenen Stuttgarterinnen eine gute Leistung. Beim Stand von 4:4 kam Leonie Maaß zum Aufschlag. Starke und präzise Aufschläge setzten Georgii Allianz unter Druck. Maaß brachte die TSG in Führung. Gleichzeitig steigerten sich Annahme und Abwehr. Das ermöglichte Anna Eiberger, ihre Angreiferinnen besser in Szene zu setzen. Lisa Müller spielte die Stuttgarterinnen mit clever gelegten Bällen ein ums andere Mal aus. Franziska Schlipf kam immer besser mit den zugespielten Bällen klar und ließ den Stuttgarterinnen keine Chance zur Abwehr. Immer wieder fand sie die Lücke und punktete. Dieser Satz ging dann deutlich mit 25:18 an die Murrtalerinnen.

Diesen Elan nahm die TSG mit in den vierten Satz. Stuttgart wurde weiterhin mit druckvollen Aufschlägen unter Druck gesetzt. Carolin Lachenmaier punktete mit ihren platzierten Line-Angriffen. Hoch konzentriert, druckvoll und präzise fanden die Angriffe der Gäste ihr Ziel. Verdient ging der vierte Durchgang dann deutlich mit 25:14 an die TSG.

Damit hatten die Backnangerinnen einen Punkt erkämpft. Doch das Ziel war, den Entscheidungssatz zu gewinnen und mit zwei Punkten und dem ersten Sieg der Saison nach Hause zu fahren. Stuttgart begann mit dem Aufschlag. Wie im ersten und zweiten Satz hatte die TSG nun wieder Probleme mit Annahme und Abwehr. Schnell lag Georgi AllianzII mit 6:1 vorne. Die Murrtalerinnen gaben aber nicht auf. Saskia Schad spielte variabel und sorgte dafür, dass die Angreiferinnen der TSG wieder punkteten. Bis auf 7:8 kamen die Gäste heran. Dann wollte nichts mehr klappen. Der Satz ging mit 15:9 an Stuttgart, dass sich damit nach zwei Stunden mit 3:2 durchgesetzt hatte.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Müller, Schad, Schlipf. (http://www.bkz-online.de/node/904481)

Gleich zwei Rückschläge an einem Tag

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen verlieren erst Milana Schroeder mit Kreuzbandriss und dann gegen Ditzingen mit 2:3

Erst Milana Schroeder, dann das Heimspiel gegen die TSF Ditzingen mit 2:3 verloren: Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen sind derzeit nicht gerade vom Glück verfolgt. Ins Bild passt, dass das TSG-Team mehrfach mit Entscheidungen des Schiedsrichters haderte.

Musste mit seinen Volleyballerinnen gleich zwei Verluste verkraften: Nabil Habboubi.
Foto: A. Becher

(cla). Den ersten Schock erlebten die Gastgeberinnen beim Aufwärmen. Mittelangreiferin Milana Schroeder verletzte sich am Knie und konnte nicht mehr weiter machen. Diagnose: Kreuzbandriss. Ein schwerer Verlust für die TSG, deren Kader ja ohnehin aus nur neun Spielerinnen bestand und es eigentlich keinen Ersatz für die Mitte gibt. Fürs Duell mit Ditzingen bedeutete dies, dass Trainer Nabil Habboubi mit den verbliebenen acht Volleyballerinnen und einer veränderten Aufstellung die Partie anging.

Schroeders Position übernahm zunächst Carolin Lachenmaier. Der erste Satz gestaltete sich trotz neuer Aufstellung sehr ausgeglichen. Die Annahme, die in der letzten Partie noch ein Problem war, kam nun deutlich besser zu Zuspielerin Anna Eiberger. Was es der Backnanger Abwehr schwermachte, waren häufige Blockfehler. Die TSF setzten sich ab und machten den Sack zu – 25:21.

Vor dem zweiten Durchgang stellte Habboubi um. Lisa Müller übernahm die Position als Mittelblockerin und Andrea Lachenmaier fungierte als Diagonalspielerin. Zudem motivierte der Trainer jede einzelne Spielerin, trotz der Rückschläge nicht den Kopf hängen zu lassen, sondern um jeden Ball zu kämpfen. Es klappte. Eine saubere Annahme erlaubte es der Zuspielerin, ihre Angreiferinnen gut in Szene zu setzen. Außenangreiferin Franziska Schlipf war top in Form. Zwar schlichen sich am Ende wieder ein paar Fehler und Unachtsamkeiten bei den Murrtalerinnen ein, aber sie kämpften und siegten 27:25. Satzausgleich – 1:1.

Voller Elan starteten die Murrtalerinnen in den dritten Satz. Zu Beginn war alles okay. Doch es schlichen sich erneut Fehler ein. Die ermöglichten es Ditzingen, sich auf 20:14 abzusetzen. Diesen Rückstand konnte die TSG nicht mehr wettmachen. Zumal es fast keine Wechselmöglichkeiten mehr gab, Habboubi also nicht mehr tauschen konnte. Am Ende hieß es 25:19 für die Gäste.

Backnang musste den vierten Durchgang gewinnen, um in den Entscheidungssatz zu kommen und sich wenigstens einen Punkt zu sichern. Die deutliche Ansage des Trainers fruchtete. Das Team zeigte eine geschlossene Leistung. Lisa Müller setzte immer wieder gute Akzente mit harten Angriffen über die Mitte, bei denen der gegnerische Block keine Chance hatte. Und auch Diagonalangreiferin Andrea Lachenmaier lobte ein ums andere Mal clever ins gegnerische Feld. Das 25:21 bedeutete das 2:2.

Im Entscheidungssatz ging es für die personell geschwächten Gastgeberinnen nur noch auf 15 Punkte und darum, statt des bereits feststehenden einen Zählers trotz nachlassender Kräfte noch einen zweiten Punkt zu holen. Die TSG kämpfte gut. Carolin Lachenmaier schob sauber die Annahme nach vorne, sodass am Netz die Angriffe direkt versenkt werden konnten. Leonie Maaß trug mit starken Aufschlägen ebenfalls zu den Backnanger Punkten bei. Eine Glanzleistung zeigte Libera Andrea Baier. Sie wirbelte während des gesamten Spiels übers Feld und rettete einen um den anderen verloren geglaubten Ball. Willensstärke und Kampfgeist reichten am Ende aber nicht. Auch weil Schiedsrichterentscheidungen oft gegen die TSG fielen. Mit 15:13 gewannen die TSF den Satz und damit auch mit 3:2 die gesamte Begegnung.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Müller, Schad, Schlipf. (http://www.bkz-online.de/node/902638)

Einmal mehr misslingt der Saisonstart

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen verlieren ihr Auftaktmatch gegen Schwäbisch Hall trotz Heimvorteil klar mit 0:3

So hatten sich Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen den Auftakt nicht vorgestellt. 0:3 unterlagen die Murrtalerinnen zu Hause dem Namensvetter TSG Schwäbisch Hall. Wie vergangene Runde ging der Saisonstart daneben. Auch damals war Hall der Stolperstein.

Konnte sich mit der TSG recken und strecken, wie sie wollte, gegen Hall war nichts drin: Leonie Maaß. 0:3 verlor Backnang zum Auftakt.
Foto: B. Strohmaier

(cl/ms). Trainer Nabil Habboubi war bereits im Vorfeld klar, dass sich die Backnanger Mannschaft erst zusammenfinden muss, da sie erst Anfang September das erste Mal komplett aufgetreten war. Im Gegensatz zu den Testspielen in der Vorbereitung lief es jedoch in der ersten Partie der Saison alles andere als gut.

Dabei war der Beginn gegen Schwäbisch Hall noch recht ausgeglichen, doch schon Mitte des ersten Satzes war deutlich, dass das eingespielte Team aus dem Hohenlohischen besser in die Begegnung fand als die Gastgeberinnen. Ungewohnt viele Backnanger Aufschlagfehler unterstützten die Gäste aus Hall beim Punktesammeln. Der Punkterückstand konnte nicht aufgeholt werden und der erste Satz ging mit 25:18 klar an die Gäste.

Zwar sind die Backnangerinnen keine Mannschaft, die sich durch einen verlorenen Satz unterkriegen lässt, doch die vielen eigenen Fehler konnten in den folgenden Durchgängen einfach nicht abgestellt werden. Zwischendurch wurde zwar immer wieder mal gezeigt, was das Team zu leisten in der Lage ist. Das war aber zu wenig, um zu verhindern, dass auch der zweite Satz an Hall ging (25:20).

Obwohl die Aufschläge bei den Gastgeberinnen im dritten Satz besser kamen und einige schöne Angriffe ihr Ziel fanden, reichte dies nicht aus, Schwäbisch Hall unter Druck zu setzen. Immer wieder traten Schwierigkeiten in der Annahme auf, welche einfach nicht abgestellt werden konnten und so war es für Hall ein Leichtes, sich auch den dritten Satz mit 25:19 zu sichern.

Eigentlich wollte Backnang einen Start wie vergangene Saison vermeiden. Das ging gründlich schief. Allerdings ist das für die erfahrenen Murrtalerinnen ja nicht neu. Im nächsten Spiel gilt es nun, sich an alte Stärken zu erinnern und zu versuchen, diese dann auch auszuspielen.

TSG Backnang: Baier, Eiberger, Andrea Lachenmaier, Carolin Lachenmaier, Maaß, Müller, Schad, Schlipf, Schroeder. (http://www.bkz-online.de/node/898690)

 


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