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01.10.2012

2:0 geführt, aber noch mit 2:3 verloren

Volleyballfrauen der TSG Backnang ziehen im spannenden Kellerduell der Oberliga beim SSV Ulm II den Kürzeren

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang verloren das Kellerduell der Oberliga. Sie zogen trotz Kampfgeist und einer 2:0-Führung beim Tabellennachbarn SSV Ulm II noch mit 2:3 den Kürzeren. Die TSG fiel auf Rang acht zurück.

Hatten auch nach der Niederlage in Ulm viel Redebedarf: Milana Schroeder und Trainer Nabil Habboubi.Archivfoto: B. Strohmaier

(cla). Backnang trat mit einem Kader von zwölf Spielerinnen bei diesem für den Ligaverbleib wichtigen Spiel an. TSG-Coach Nabil Habboubi hatte mit seinem Team in den vergangenen Wochen hart trainiert, um im Abstiegskampf bestehen zu können. So startete der Neuling hoch motiviert. Zuspielerin Gloria Heller spielte sehr variabel zu und setzte ihre Angreiferinnen gut in Szene. Immer wieder punkteten Annelie Müller und Franziska Schlipf mit schnellen und harten Schmetterschlägen. Backnang setzte sich auf 17:14 ab und entschied den ersten Durchgang mit 25:18 für sich.

Im zweiten Satz schaltete Ulm einen Gang höher. Doch Carolin Lachenmaier setzte die Gastgeberinnen mit ihren platzierten Aufschlägen unter Druck. Die TSG zeigte eine gute Mannschaftsleistung und entschied auch den zweiten Abschnitt für sich – 25:20. Der dritte Satz war hart umkämpft. Immer wieder punktete Milana Schroeder im Block über die Mitte. Ulm kämpfte und gab keinen Ball verloren. Der Gastgeberinnen erarbeiteten sich einen Vier-Punkte-Vorsprung und bekamen dadurch Auftrieb, während Backnang nicht mehr so konstant wie in den vorangegangenen Sätzen spielte. Das SSV-Team siegte mit 25:16.

Zu Beginn des vierten Durchgangs trat die TSG selbstbewusst auf und führte knapp. Doch dann wollte nichts mehr gelingen. Immer wieder schlichen sich Fehler ein, die den Gegner aufbauten. Mit einer Auszeit motivierte Coach Habboubi sein Team, sodass die Backnangerinnen wieder Gas gaben. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Libera Carola Hammerl zeigte sich sicher in der Annahme und Abwehr. Kampfeswillen zeigten nun beide Mannschaften. Nach packenden Ballwechseln hatte jedoch Ulm II das glücklichere Ende und entschied den vierten Satz hauchdünn mit 31:29 für sich.

Der SSV zog zu Beginn des fünften Abschnittes auf 6:0 davon. Die TSG-Frauen hatten Schwierigkeiten mit den Aufschlägen der Ulmerinnen. Erst gegen Ende des Satzes zeigten die Backnangerinnen ihr Können und kämpften sich auf 9:12 ran. Das kam zu spät. Die TSG musste sich mit 12:15 geschlagen geben. Ulm hatte sich mit 3:2 durchgesetzt. Backnang fiel vor den letzten beiden Saisonpartien auf Rang acht, der die Abstiegsrelegation bedeuten würde, zurück.

TSG Backnang: Bachmann, Ehleiter, Hammerl, Heller, Kugler, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Peuser, Schlipf, Schroeder.

Niederlagenserie noch nicht gestoppt

TSG-Oberliga-Volleyballerinnen unterliegen Ludwigsburg 0:3

Nichts war es mit dem erhofften Heimsieg für die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang. Gegen den Tabellenzweiten und Titelkandidaten MTV Ludwigsburg verlor der Aufsteiger 0:3. Vor allem im ersten und zweiten Satz hatten die Gastgeberinnen durchaus Chancen, eine Überraschung zu schaffen.

Wehrte sich mit Kellerkind Backnang, war am Ende dem Tabellenzweiten MTV Ludwigsburg allerdings klar unterlegen: Verena Bachmann, die mit der TSG 0:3 verlor. Foto: A. Becher

(cla). Hoch motiviert gingen die Backnangerinnen in das Duell der beiden Aufsteiger. Die TSG wollte dem altbekannten Gegner Paroli bieten und die Niederlagenserie beenden. Im ersten Durchgang waren es zunächst jedoch die Gäste, die sich drei Punkte Vorsprung erarbeiteten. 10:7 führte der MTV. Dennoch kämpften die Gastgeberinnen um jeden Punkt. Es war ein schnelles Spiel mit langen Ballwechseln, die viel Kraft kosteten. Zudem stand der Block der Gäste aus Ludwigsburg wie eine Mauer. Selbst noch so starke Angriffe von Annelie Müller wurden immer wieder abgeblockt. Am Ende schlichen sich bei Backnang dann auch noch vermehrt Eigenfehler ein. Ludwigsburg sicherte sich ein 25:19.

Allerdings war im ersten Satz deutlich zu erkennen, dass in der TSG mehr Potenzial und Kampfgeist steckt. Dies zeigten die Einheimischen zwar auch im zweiten Durchgang nicht gleich von Anfang an. Sie handelten sich einen 2:5-Rückstand ein. Nach einer Aufschlagserie von Franziska Schlipf gelang dann jedoch der 8:8-Ausgleich. Nun war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich das Team von Trainer Nabil Habboubi immer mal wieder eine Führung erarbeitete. Beim 17:17 wechselte sich Ludwigsburgs Spielertrainerin selbst ein und machte mit starken Angriffen und einem guten Block Druck. Am Ende ging auch dieser Satz mit 25:20 knapp an den MTV.

Für den dritten Durchgang hatten sich die Gastgeberinnen vorgenommen, noch einmal alles zu geben, um eine Wende zu schaffen. Nach einer Aufschlagserie von Carolin Lachenmaier lag die TSG sogar mit 7:5 in Führung. Doch der Vorsprung konnte nicht ausgebaut werden. Trotz einer konstant guten Annahme um Libera Carola Hammerl wurde im Angriff nicht genügend Druck ausgeübt. Im Gegenzug konterten die Gäste mit starken Angriffen über die Außenpositionen, die immer wieder die Lücken im Backnanger Feld fanden. Die TSG ließ die Köpfe hängen. Schneller als es nötig gewesen wäre, lag Backnang 10:17 hinten. Dieser Rückstand war zu groß, um erneut aufgeholt zu werden. Zumal Ludwigsburg zeigte, was es kann. Das MTV-Team machte den Sack zu, gewann mit 25:13 und bleibt mit weiterhin nur zwei Minuspunkten punktgleich mit Spitzenreiter TSV Burladingen auf dem zweiten Rang.

Die Enttäuschung bei den Backnangerinnen war groß. Daran änderte auch nichts, dass die Barockstädterinnen ein ganz starkes Spiel gezeigt hatten.

Für die TSG-Volleyballerinnen um Trainer Nabil Habboubi gibt es nun wieder eine zweiwöchige Pause, dann steht die Auswärtspartie beim SSV UlmII an, der ebenfalls gegen den Abstieg kämpft.

TSG Backnang: Bachmann, Ehleiter, Hammerl, Heller, Kugler, Carolin Lachenmaier, Andrea Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Schlipf, Schroeder, Tablacioglu.

Abstiegssorgen wieder größer

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen verlieren beim direkten Rivalen MTV Stuttgart III mit 1:3

Eine bittere Niederlage erlitten die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang. Sie mussten sich beim Vorletzten MTV Stuttgart III und damit einem direkten Rivalen im Tabellenkeller mit 1:3 beugen. Die Abstiegssorgen sind beim Team von Trainer Nabil Habboubi vor den letzten vier Spielen wieder größer geworden.

Waren bei ihren Angriffen zu selten durchschlagskräftig genug: Carolin Lachenmaier und die anderen Volleyballerinnen der TSG Backnang.Archivfoto: B. Strohmaier

(cla). Zu Beginn machten die TSG-Frauen einen verschlafenen Eindruck. Sie gerieten im ersten Satz mit 1:7 ins Hintertreffen – ein satter Rückstand, der nicht mehr wettzumachen war. Zumal der Kampfgeist und die Schnelligkeit fehlten. Der erste Durchgang ging deutlich mit 14:25 verloren.

Habboubi versuchte, seine Spielerinnen wachzurütteln. Er verlangte bei Aufschlägen und Angriffen mehr Druck. Zunächst fielen diese Worte auf fruchtbaren Boden. Backnangs Volleyballerinnen bewiesen im zweiten Satz eine Weile ihr Können. Aber: Sie brachen bald wieder ein. Viele Fehler und Unsicherheiten bescherten den Stuttgarterinnen Punkt um Punkt. Dank einer Aufschlagserie von Milana Schroeder kam die TSG zwar noch einmal heran, doch es reichte am Ende nicht mehr ganz – 22:25.

Den Schwung nahmen die Gäste jedoch in den dritten Durchgang mit. Mit starken Aufschlägen hatte Jugendspielerin Laura Ehleiter einen großen Anteil an der baldigen 9:2-Führung. Das Polster diente dazu, dass das Habboubi-Team seine Nervosität ablegen und demonstrieren konnte, was in ihm steckt. Zuspielerin Verena Bachmann setzte Andrea Mandlik in Szene. Die Außenangreiferin fand mit ihrem guten Auge entweder die Lücken im gegnerischen Feld oder schlug frech den Block an. Dazu kam die konstant gute Annahme und Abwehrarbeit von Libera Carola Hammerl. Alles das führte unter dem Strich dazu, dass die TSG den dritten Satz mit 25:11 gewann.

Sehr ausgeglichen verlief der vierte Abschnitt. Zumindest lange Zeit. Dann schlichen sich bei Backnang wieder einige Fehler ein, die einen 16:21-Rückstand zur Folge hatten. Nach einer Auszeit entdeckten Backnangs Frauen zwar noch einmal ihren Kampfgeist, doch es war zu spät – 19:25. Die Enttäuschung war riesig. Zwar bleiben die Gäste Siebter, doch die Rivalen im Abstiegskampf sitzen ihnen im Nacken.

TSG Backnang: Bachmann, Ehleiter, Hammerl, Heller, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Schlipf, Schroeder, Tablacioglu.

Großer Kampfgeist allein reicht nicht

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen müssen sich zu Hause der TSG Reutlingen mit 1:3 geschlagen geben

Eine 1:3-Heimniederlage kassierten die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang gegen Namensvetter TSG Reutlingen. Zwar bewiesen die Backnangerinnen Kampfgeist, doch der reichte lediglich im zweiten Durchgang zu einem Satzerfolg. Ansonsten hatte das Gästeteam die Nase vorne.

Schlug sich mit der TSG Backnang wacker, schaffte es am Ende aber nicht, sich gegen den Tabellennachbarn aus Reutlingen auch durchzusetzen: Carolin Lachenmaier.Foto: B. Strohmaier

(cla). Bereits zu Beginn des Vergleichs der Kontrahenten aus der zweiten Tabellenhälfte war zu sehen, dass beide Mannschaften auf einen Sieg angewiesen waren. Kein Ball wurde verloren gegeben. Bis zum 7:9 waren die Teams auf Augenhöhe. Allerdings gelang es den Reutlingerinnen dann, noch zuzulegen. Trotz einer konstant guten Annahme um Libera Carola Hammerl setzten sich die Backnangerinnen im Angriff zu selten durch. Das Gästeteam entschied den ersten Durchgang deutlich mit 25:10 für sich.

Den zweiten Satz begann Backnang mit veränderter Aufstellung: Andrea Mandlik verstärkte die Mannschaft mit großem Kampfgeist und mit Spielübersicht. Zunächst gelang es keinem, sich entscheidend abzusetzen. Zum Satzende hin jedoch bewiesen die Murrtalerinnen Nervenstärke und gewannen mit 25:21. Das Spiel war also wieder ausgeglichen.

Der dritte Durchgang war zunächst von einer Serie von Aufschlagfehlern seitens der Heimmannschaft geprägt. Dadurch gelang’s den Gastgeberinnen nicht, das hart erkämpfte Aufschlagsrecht zu behalten und eine Punkteserie hinzulegen. Trainer Nabil Habboubi bat zur Auszeit, um mit taktischen Hinweisen und neuer Motivation eine Wende einzuleiten. Allerdings setzte Reutlingen die Gastgeberinnen nun mit Aufschlägen unter Druck. Die Folge war eine ungenauere Annahme auf Zuspielerin Gloria Heller. Das erschwerte den Spielaufbau. Zwar versuchte Heller, ihre Angreiferinnen gut in Szene zu setzen, doch der Block oder die starke Abwehr der Gäste wehrte diese immer wieder ab. Backnang gab den Satz deutlich mit 9:25 ab.

Im vierten Satz begann das Habboubi- Team hoch motiviert und mit großem Kampfgeist. Bis zum 7:7 war alles offen, dann steigerten sich die Reutlingerinnen noch einmal. Backnang hielt dagegen, lag aber 18:20 zurück. Die Heimmannschaft gab jedoch nicht auf und kämpfte sich heran. Lange Ballwechsel prägten den ganzen Spielverlauf. Den Gastgeberinnen gelang der Ausgleich zum 24:24. Doch damit hatte es sich. Die nächsten beiden Punkte gingen an die TSG Reutlingen, die mit 26:24 den Satz gewann und sich damit auch den 3:1-Sieg sowie zwei wichtige Zähler für den Kampf um den Klassenverbleib gesichert hatte.

Die TSG Backnang musste sich damit trösten, dass sie mit ihrem Kampfgeist durchaus zufrieden sein durfte. Auch bei der Variabilität der Spielweise hat der Aufsteiger gegenüber der Vorrunde zugelegt. Hoffnung für den Viertletzten, nicht noch auf den Relegationsplatz abzurutschen. Nun hat Backnang aber erst einmal zwei Wochen Pause. Dann steht die Partie gegen den Vorletzten MTV StuttgartIII an, in der ein Sieg für die TSG eigentlich Pflicht ist. Bis dahin wird jetzt aber erst einmal Kraft getankt und an der ein oder anderen Technik gefeilt.

TSG Backnang: Bachmann, Ehleiter, Hammerl, Heller, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Schlipf, Schroeder.

TSG fehlt der nötige Biss

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen verlieren in Dettingen

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang kassierten ihre erste Niederlage in der Oberliga-Rückrunde. Sie verloren beim Dritten TTV Dettingen/Teck mit 0:3 und fielen auf Rang sieben zurück.

(cla). Ohne die verletzte Außenangreiferin Antonija Blaskic trat die Mannschaft von TSG-Trainer Nabil Habboubi an. Schon im ersten Satz gelang es den TSG-Frauen nicht, den gewünschten Druck aufzubauen. Trotz guter Angriffe hatten die Backnangerinnen wenig Erfolg gegen die abwehrstarken Dettinger Frauen. Zwar gelang es den Gästen, den gegnerischen Angriff mit guter Blockarbeit, insbesondere der beiden Mittelblockerinnen Milena Schroeder und Lisa Müller, zu kontrollieren. Allerdings mangelte es daran, die Punkte zu machen.

Dettingen hatte immer einen konstanten Vorsprung von drei Punkten – 16:13. Gelang es den Backnangerinnen, dann doch das Aufschlagrecht zu gewinnen, machten ihnen die vielen Fehler beim Aufschlag zu schaffen. Trotzdem gaben die TSG-Volleyballerinnen nicht auf und kämpften sich noch einmal heran – 20:21. Doch der nötige Biss fehlte aber. Dettingen machte den Sack zu – 25:21.

Im zweiten Durchgang fand das Team von Coach Habboubi besser ins Spiel. Zu Beginn gelang es ihnen, im Gegensatz zum ersten Satz, einen Vorsprung zu halten. Doch auch dieses Mal geriet Backnang schnell wieder in Rückstand – 6:9. Gründe dafür waren immer wieder Fehler, verschlagene Aufschläge oder Unaufmerksamkeiten. Im Gegenzug zu den Murrtalerinnen kämpften die Gastgeberinnen um jeden Ball und machten der TSG das Leben schwer. So musste auch dieser Satz abgegeben werden – 22:25.

Ein Sieg im dritten Abschnitt war für Backnang die einzige Möglichkeit, das Ruder herumzureißen und die Begegnung noch für sich zu entscheiden. Das wussten die Volleyballerinnen der TSG. Trainer Habboubi versuchte seine Spielerinnen noch einmal zu motivieren und wachzurütteln. Nachdem die TSG-Frauen die ersten Punkte etwas verschliefen, bahnte sich die Wende an. Danach gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei der Backnang immer ein wenig die Nase vorn hatte – 15:14. Doch den Volleyballerinnen der TSG fehlte es auch in diesem Satz am nötigen Biss, dem Kampfgeist oder auch das Glück. Am Ende hieß es 25:23 für den TTV Dettingen/Teck. Backnang will die Niederlage schnell abhaken und am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Reutlingen punkten.

TSG Backnang: Ehleiter, Hammerl, Heller, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Peuser, Schlipf, Schroeder, Tablacioglu.

TSG verbessert sich auf Rang sechs

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen gewinnen mit 3:2

 

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang gewannen auch ihre zweite Partie der Oberliga-Rückrunde. Sie setzten sich mit großem Kampfgeist und variablem Spiel beim TSV Georgii Allianz StuttgartII mit 3:2 durch und verbesserten sich auf den sechsten Tabellenplatz.

Baggerte in der Annahme gut: TSG-Spielerin Carola Hammerl (vorne).
Archivfoto: A. Becher

(vb). Mit einem geschwächten Kader, dafür jedoch gestärkt durch den Sieg beim letzten Heimspiel, trat das Team um Trainer Nabil Habboubi beim Viertplatzierten aus Stuttgart an. Die Backnangerinnen traten von Beginn an selbstbewusst auf. Bis zum Spielstand von 8:7 für die Gäste verlief die Partie ausgeglichen. Doch dann setzte sich die TSG ab. Immer wieder punktete Milana Schroeder mit einem überzeugenden Block. Zusammen mit den harten Angriffen von Annelie Müller ließ Backnang den Gegnerinnen keine Chance und entschied den ersten Satz mit 25:18 für sich.

Im zweiten Durchgang hatte Backnang einige Probleme. Trotz guten Einsatzes in der Abwehr und sicherer Annahme von Libera Carola Hammerl fehlte im Angriff die Durchschlagskraft. Stuttgart spielte variabel und stellte einen starken Block. Schnell setzte sich Georgii Allianz auf 20:15 ab. Habboubis Team zeigte großen Kampfgeist, unterlag jedoch mit 22:25.

Auch im dritten Satz setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Mannschaften fort. Bis 19:19 hielt die TSG mit. Doch dann punktete Stuttgart behauptete sich mit 21:25. Backnangs Volleyballerinnen ließen den Kopf nicht hängen und begannen den vierten Abschnitt mit viel Elan. Jugendspielerin Laura Ehleiter gab keinen Ball verloren. Ihr Team erkämpfte sich einen 4:1-Vorsprung. Stuttgart blieb bis zum 15:18 dran. Dann setzte Carolin Lachenmaier die Gegnerinnen mit einer Aufschlagserie unter Druck. Die TSG gewann den vierten Satz mit 25:17.

Nach fast zwei Stunden ging es in den fünften Satz. Zuspielerin Gloria Heller präsentierte sich in Hochform. Sie setzte ihre Angreiferinnen in Szene und spielte den gegnerischen Block aus. Franziska Schlipf überzeugte mit platziertem Angriffsspiel auf der Diagonalposition. Auch Lisa Müller, die über die für sie ungewohnte Position über außen für ihr Team kämpfte, sorgte für Zählbares. Die TSG-Frauen setzten sich mit 15:12 durch und entschieden somit das Spiel für sich.

TSG Backnang: Bachmann, Ehleiter, Hammerl, Heller, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Schlipf, Schroeder.

TSG startet mit Sieg in die Rückrunde

Den Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang gelang ein guter Start in die Rückrunde. Der Neuling bezwang in der Mörikehalle den TV Rottenburg II mit 3:2. Damit wurde der erste Schritt gemacht, um nicht weiter in der Tabelle nach hinten abzufallen, sondern sich nach vorne zu kämpfen.

Bejubelten den 3:2-Sieg gegen den TV Rottenburg II: Die Volleyballerinnen der TSG Backnang.Foto: B. Strohmaier

(cla). Das TSG-Team begann gut. Es erspielte sich unter anderem mit starken Aufschlägen von Franziska Schlipf einen 14:8-Vorsprung. Rottenburg hatte schwer mit dem Block der Backnangerinnen zu kämpfen. Die TSG-Spielerinnen Annelie und Lisa Müller ließen hingegen kaum einen Angriff des Gegners durch. Auch die Annahme um Carola Hammerl klappte super. Der Kampfgeist des Teams passte, sodass Rottenburg nicht viel Punkte in diesem Satz machte – 25:12 für die TSG.

Im Folgedurchgang startete Backnang mit einer Aufschlagserie von Jugendspielerin Laura Ehleiter – 4:0. Rottenburg kämpfte nun um jeden Ball und machte mehr Druck mit den Aufschlägen. Hingegen ließ die TSG nach und vergab immer wieder die Angaben. Die Einwechslungen von Zuspielerin Gizem Tablacioglu und Diagonalangreiferin Andrea Mandik brachten frischen Wind ins Spiel und Punkte aufs Backnanger Konto. Zudem gelang Milana Schroeder beim Stand von 14:24 eine Serie. Sie platzierte einen Aufschlag nach dem anderen im gegnerischen Feld. Rottenburg machte aber den letzten Punkt nach einem Fehler auf Backnangs Seite – 25:20 für den TVR.

Was im nächsten Satz passierte, wollen die TSG-Frauen schnell vergessen. Sie legten einen super Start hin – 8:2. Das Team harmonierte. Mit starken Aufschlägen, platzierten Angriffen und einer überzeugenden Abwehr zog Backnang auf 24:13 davon. Danach verloren die Gastgeberinnen den Spielfaden. Mit einer Einwechslung drehte Rottenburg den Durchgang und behauptete sich mit 26:24. Im vierten Satz motivierte TSG-Trainer Nabil Habboubi seine Spielerinnen. Mit Elan und Kampfgeist sollte zu Werke gegangen werden. Backnang setzte dies um. In bestechender Form war Gloria Heller. Zunächst sorgte sie mit starken Aufschlägen für eine 12:4-Führung. Auch ihr Zusammenspiel mit Mittelblockerin Milana Schroeder und Außenangreiferin Carolin Lachenmaier klappte. Der Vorsprung wuchs auf 18:9 an. Die eingewechselte Jugendspielerin Laura Ehleiter bewies in der Annahme und Abwehr Übersicht. Der 25:14-Satzgewinn war der Lohn. Im fünften Durchgang bot Franziska Schlipf eine starke Leistung. Sie schlug den Ball wiederholt an den gegnerischen Block oder durch diesen durch. Backnang ging in Führung – 11:5. Alles lief wie am Schnürchen. Annelie Müller machte den einen oder anderen Punkt im Angriff. Der Widerstand der Gäste war gebrochen. Die TSG entschied den letzten Durchgang mit 15:10 für sich. Damit stand der am Ende überzeugende 3:2-Sieg der Backnangerinnen fest.

TSG Backnang: Ehleiter, Hammerl, Heller, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Peuser, Schlipf, Schroeder, Tablacioglu.

Aufsteiger geht zum Vorrundenabschluss leer aus

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen müssen sich dem Tabellenzweiten MTV Ludwigsburg mit 0:3 geschlagen geben

Nichts war es mit einer Überraschung. 0:3 verloren die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang beim Tabellenzweiten MTV Ludwigsburg. Die Mannschaft von Trainer Nabil Habboubi überwintert damit auf Platz acht.    
Munterte sein Team vergebens immer wieder auf: Trainer Nabil Habboubi.
Foto: A. Becher

(cla). Hoch motiviert waren die Backnangerinnen zum Mitaufsteiger nach Ludwigsburg gefahren. Im letzten Vorrundenspiel sollte es gegen den alten Bekannten aus gemeinsamen Landesligazeiten noch einen Erfolg geben.

Die Ludwigsburgerinnen, die vom heimischen Publikum lautstark unterstützt wurden, setzten die Backnangerinnen im ersten Satz von Beginn an mit starken und platzierten Aufschlägen unter Druck. Der TSG gelang es deshalb nur selten, anzugreifen. Die Gäste lagen bald mit 8:15 hinten. Das Team von Trainer Habboubi ließ sich verunsichern und gab den ersten Satz deutlich mit 12:25 ab.

Vor dem zweiten Durchgang motivierte Habboubi seine Spielerinnen neu und stellte auch in der Annahme noch einmal um. Deutlich selbstbewusster traten die Murrtalerinnen auf und hielten nun gut mit den Gastgeberinnen mit. Immer wieder punktete Lisa Müller im Block sowie auch nach Schnellangriffen, die ihr von Verena Bachmann gut zugespielt wurden. Doch beim Stand von 12:10 schlichen sich bei Backnang erneut Fehler ein. Dank einer Aufschlagserie setzte sich der MTV ab. Erst beim Stand von 15:24 konterte Carolin Lachenmaier mit harten Aufschlägen. Doch das reichte nicht, um dem Satz noch einmal eine Wende zu geben. Letztlich ging auch der zweite Durchgang mit 25:19 an Ludwigsburg.

Im dritten Satz wollten die Gäste nochmal all ihre Kräfte mobilisieren. Doch auch diesmal gelang es der TSG gleich zu Beginn nicht, zu verhindern, dass sich die Gastgeberinnen einen Fünf-Punkte-Vorsprung herausarbeiteten – 3:8. Obwohl’s die Backnangerinnen zwischenzeitlich schafften, die Ludwigsburgerinnen unter Druck zu setzen, konnten sie eine Führung nicht erzielen. Zu kurz waren die Phasen, in denen die Murrtalerinnen das Spiel dominierten. So ging der letzte Satz mit 25:16 erneut an den Tabellenzweiten, der damit auch das gesamte Duell klar mit 3:0 gewann.

Backnang beendet die Vorrunde damit auf Rang acht. Auf die Rückrunde blickt die TSG optimistisch, hat sie im ersten Halbjahr doch gesehen, dass ein Großteil der Konkurrenz durchaus schlagbar ist.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Ehleiter, Hammerl, Heller, Lachenmaier, Annelie Müller, Lisa Müller, Peuser, Schlipf, Schroeder.

TSG-Frauen klettern auf Rang sieben

Backnanger Oberliga-Volleyballerinnen bezwingen in der Heimpartie das Schlusslicht MTV Stuttgart III mit 3:0

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang sind ihrem Saisonziel – Platz sechs in der Oberliga – ein Schritt nähergekommen. Sie landeten gegen Schlusslicht MTV Stuttgart III einen 3:0-Heimsieg.

(pm). Die Backnangerinnen fanden gut ins Spiel und setzten sich schnell auf 9:5 ab. Die Annahme der Spielerinnen um Libera Carola Hammerl zeigte sich sehr sicher. Zuspielerin Gloria Heller setzte dadurch ihre Angreiferinnen optimal in Szene. Auch die Aufschläge der TSG waren deutlich effektiver als in den vergangenen Partien. Unter anderem die von Franziska Schlipf. Sie schaffte es, in Zusammenarbeit mit dem Rest ihrer Mannschaft und nicht nur mit starken Aufschlägen, die Schwächen der jungen MTV-Spielerinnen auszunutzen. Backnang gewann den ersten Satz mit 25:14.

Selbstbewusst begann das Team von TSG-Trainer Nabil Habboubi den zweiten Durchgang. Annelie Müller und Antonija Blaskic setzten die Gegnerinnen mit harten sowie platzierten Angriffen über die Außenposition unter Druck. Beim 16:8 beendete schließlich Carolin Lachenmaier mit einer Neun-Punkte-Aufschlagserie den zweiten Satz. Die Stuttgarterinnen brachten keinen gescheiten Spielaufbau mehr zustande und mussten sich mit 8:25 geschlagen geben.

Den dritten Abschnitt begann Backnang etwas leichtsinnig. Der MTV Stuttgart hielt mit und punktete. Jedoch überzeugte TSG-Jugendspielerin Laura Ehleiter in der Annahme und Abwehr. Auch Milana Schroeder setzte sich gegen den gegnerischen Block über die Mitte durch. Die MTV-Frauen kämpften jedoch um jeden Ball und hielten bis zum 19:18 für die TSG mit. Nachdem der Gäste-Trainer die Gelbe Karte gesehen hatte, waren die Stuttgarterinnen etwas verunsichert. Backnang bekam das Aufschlagrecht und nutzte die Situation für sich. Lisa Müller punktete nicht nur im Block, sondern sorgte mit clever gelegten Bällen für wichtige Zähler. Somit ging der dritte Durchgang mit 25:21 und auch die Begegnung mit 3:0 an die Backnangerinnen. Die TSG-Volleyballerinnen verbesserten sich mit dem Erfolg auf Rang sieben und verschafften sich etwas Luft nach hinten.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Ehleiter, Hammerl, Heller, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Schlipf, Schroeder.Schroeder.

TSG kassiert dritte Niederlage in Folge

Backnangs Frauen stehen nach der 0:3-Pleite in Reutlingen auf dem achten Platz in der Volleyball-Oberliga

 

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang verloren ihr drittes Oberliga-Spiel hintereinander. Der Neuling zog bei der TSG Reutlingen mit 0:3 den Kürzeren. Backnang steht nun auf Rang acht.

In der Abwehr: Franziska Schlipf
 

(gh). Backnang musste auf Lisa Müller (berufliche Gründe) verzichten. Dafür unterstützte Jugendspielerin Milana Schroeder die Mannschaft. Die Voraussetzungen schienen gut, denn Trainer Nabil Habboubi stand sonst der komplette und hoch motivierte Kader zur Verfügung. Doch die Gäste hatten kein Glück.

Zum Auftakt der Partie mussten die Backnangerinnen eine Aufschlagserie des Gegners mit acht Punkten in Folge verkraften. Nach einer Auszeit fanden die Gäste besser ins Spiel, trotzdem übten die Volleyballerinnen aus der Murr-Metropole keinen Druck aus. Die Reutlingerinnen waren stets stabil und machten kaum Fehler. Dies hatte zur Folge, dass sie alle starken Angriffe der Murrtalerinnen abwehrten. Stellenweise hielt Backnang mit, dennoch fehlte die Aggressivität und die Durchsetzungskraft. Reutlingen behielt mit 25:12 die Oberhand.

Der Negativtrend der Backnanger Frauen setzte sich auch zu Beginn des zweiten Satzes fort. Aber die Partie war noch nicht verloren. Gegen Ende des Durchganges wurde der Kampfgeist geweckt. Dank Schroeder, die schnell vorgetragene Angriffe in wichtige Punkte verwandelte und druckvoll aufschlug. Zudem punktete Franziska Schlipf mit starken Angriffen. Ihr gelangen sechs Punkte zum 20:23. Die Backnangerinnen drehten auf, aber zu spät. Auch dieser Satz ging an die Reutlingerinnen.

An die starke Phase am Ende des zweiten Abschnitts knüpften die Backnangerinnen im Folgesatz an - 8:8. Danach verhinderten die Gegnerinnen mit starken Aufschlägen, dass den Gästen der Spielaufbau gelang. Backnang hielt sein druckvolles Spiel nicht aufrecht. Außerdem leisteten sich die Gäste einige Fehler und Unkonzentriertheiten. Das Habboubi-Team rief seine spielerischen Fähigkeiten nicht ab und unterlag mit 11:25. Somit stand die 0:3-Niederlage fest.

Diese hatte ihre Gründe. Der Gegner präsentierte sich deutlich stärker als angenommen. Die Aufschläge der Backnangerinnen waren zu schwach. Die Annahme- und Abwehrleistung ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Zudem wurden zu viele Fehler produziert, die es den Reutlingerinnen einfach machten. Backnang muss die Niederlage verarbeiten und will beim Heimspieltag punkten.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Hammerl, Heller, Kugler, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Schlipf, Schroeder.

Unerwartetes Aus im Verbandspokal

Die Generalprobe der Backnanger Volleyballerinnen f?rs heutige Punktspiel geht daneben

(cl). Unerwartetes Aus für die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang. Sie verloren beim Bezirksligisten TSF Ditzingen am Donnerstagabend mit 2:3.

Das Pokalduell nutzte Trainer Nabil Habboubi, um verschiedene taktische Positionierungen zu testen, schließlich soll seine Mannschaft optimal vorbereitet ins heutige Oberligaduell (16 Uhr) bei der TSG Reutlingen gehen. Allerdings waren Zuspielerin Gizem Tablacioglu und Libera Carola Hammerl in Ditzingen nicht mit von der Partie. Dafür rückten die Jugendspielerinnen Laura Ehleiter, Milana Schroeder und Frederike Peuser ins Aufgebot. Ehleiter spielte als Libera und zeigte eine starke Annahmeleistung. Schroeder (Mitte) und Peuser (Außen) punkteten immer wieder mit starken Aufschlägen und cleveren Angriffen. Um den Sack zuzumachen, reichte es jedoch nicht. Immer wieder schlichen sich Eigenfehler ins TSG-Spiel ein. Am Ende sicherten sich die Gastgeberinnen einen knappen Sieg. Das Backnanger Team von Trainer Habboubi hofft nun, heute im Punktspiel in Reutlingen die Zahl der Eigenfehler minimieren zu können und mit Kampfgeist, Selbstbewusstsein und Spielwitz zu punkten.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Ehleiter, Heller, Kugler, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Peuser, Schlipf, Schroeder.

Knappe Niederlage trotz knapper Führung

Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang verlieren gegen Dettingen mit 2:3 ? Habboubi-Team bleibt dennoch auf Rang sechs

 

2:3 verloren die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang ihr Heimspiel gegen den TTV Dettingen. Der Aufsteiger war dicht dran am dritten Saisonsieg. Den Gastgeberinnen gelang es nach einer 2:1-Führung nicht, den Sack zuzumachen.

F?r die TSG im Einsatz: Annelie Müller

(lm). Gegen den Tabellenvierten hatte sich die TSG vorgenommen, die Annahme der gegnerischen Aufschläge mehr zu kontrollieren und auch im Angriff abgeklärter zu agieren. Allerdings kam das Team von Trainer Nabil Habboubi denkbar schlecht ins Spiel. Die Gäste dominierten mit platzierten Aufschlägen und hinderten Backnang so daran, sein Spiel aufzubauen. Als die TSG begann in die Partie zu finden, hatte der Gegner bereits einen komfortablen Vorsprung von neun Punkten. Dettingen gewann mit 25:11.

Nach einer deutlichen Ansage von Trainer Habboubi und einer Aufschlagserie von Verena Bachmann starteten die Gastgeberinnen gut in den zweiten Durchgang. Die Führung gab Selbstvertrauen. Druckvolle Angriffe von Annelie Müller und Franziska Schlipf erzielten einen großen Effekt, indem der Gegner dadurch am Spielaufbau gehindert wurde. Die Gäste vom Fuße der Teck, die nach dem ersten Satz offenbar dachten, dass sie eine einfache Aufgabe zu lösen haben, wurden vom Backnanger Kampfgeist überrascht. Die TSG drückte dem Vergleich konsequent ihren Stempel auf und glich mit 25:18 nach Sätzen aus.

Backnang nahm den Schwung mit in den nächsten Durchgang. Das Habboubi-Team spielte druckvoll und klare unriskante Bälle. Auch mit stärkeren Aufschlägen unter anderem von Franziska Schlipf wurde der Druck auf den Gegner erhöht. Dettingen gelang es nicht, dem Angriff der Backnangerinnen etwas entgegenzusetzen. Nach dem 25:17 lag der Aufsteiger mit 2:1 vorne.

Nun fehlte nur noch ein Satzgewinn. Die Gäste reagierten vor dem vierten Durchgang auf den starken Backnanger Angriff. Sie stellten um und verstärkten den Block. Mit Erfolg. Nachdem der Angriff der Murrtalerinnen an Effektivität verlor, schlichen sich nun auch wieder Fehler ein. Die Unsicherheit nahm zu. Darunter litt die Chancenverwertung. Das f?hrte dazu, dass der Gegner aufgebaut wurde und seinerseits mehr Druck auf Backnang ausübte. Damit konnte die TSG schlecht umgehen. Ergebnis: 15:25.

Die Frage vor dem Entscheidungssatz war nun, ob's Backnang gelingt, die Spielhoheit wieder zurückzuerlangen. Zu Beginn klappte das gleich mal nicht. Dettingen lag schnell mit fünf Punkten vorne. Danach schaffte es die TSG, wieder mitzuspielen und aufzuholen. Am Ende reichte es trotzdem nicht. 15:8 gewannen die Gäste und bejubelten ein 3:2.

Weil das Team aus Reutlingen sein Spiel gegen den Tabellenvorletzten Rottenburg ebenfalls verlor, hielt Backnang den sechsten Tabellenplatz. Am Wochenende pausiert die Mannschaft von Trainer Habboubi und kann Kraft für die letzten drei Vorrundenspiele sammeln.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Hammerl, Heller, Kugler, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Schlipf, Tablacioglu.

Bittere Niederlage

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen verlieren zu Hause mit 1:3

 

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang mussten in der Oberliga eine schmerzhafte Heimniederlage hinnehmen. Der Aufsteiger zog gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart II mit 1:3 den Kürzeren.

Jugendspielerin Milana Schroeder am Ball
(vb/lk). Backnang erwischte einen Fehlstart. Schnell lag die TSG mit 0:3 im Hintertreffen. Eine Auszeit von Trainer Nabil Habboubi schien zun?chst keine Wirkung zu zeigen. Doch pl?tzlich ging ein Ruck durch die TSG-Mannschaft. Der Kampfgeist der Backnangerinnen war erkennbar. Gloria Heller setzte die Angreiferinnen, unter anderem auch die eingewechselte Jugendspielerin Frederike Peuser, optimal in Szene. Der R?ckstand war jedoch zu gro?. Der erste Satz ging mit 25:20 an die Stuttgarterinnen.

Davon lie?en sich die Backnangerinnen jedoch nicht entmutigen. Sie starteten mit Elan und Selbstbewusstsein in den zweiten Durchgang. Annelie M?ller punktete immer wieder mit harten Angriffen ?ber die Au?enposition. Auch Carolin Lachenmaier lieferte ein starkes Spiel auf der Mittelposition ab und stellte den Block gut. Stuttgart war verunsichert und leistete sich einige Fehler. Somit gewann das Habboubi-Team den zweiten Satz deutlich mit 25:17.

Backnang nahm aber den Schwung nicht mit in den dritten Abschnitt und geriet schnell ins Hintertreffen. Immer wieder waren es die gegnerischen Aufschl?ge, die die TSG nicht unter Kontrolle bekam. Es gelang dadurch kein geordneter Spielaufbau. Doch das clevere Zuspiel von Verena Bachmann sowie harte und platzierte Angriffe von Franziska Schlipf brachten die TSG noch einmal zur?ck ins Spiel. Die Stuttgarterinnen hielten dem jedoch stand und spielten die Backnangerinnen im Angriff immer wieder aus. Auch zwei Auszeiten von Habboubi verhinderten den Satzverlust nicht. Stuttgart siegte mit 25:20.

Zu Beginn des vierten Satzes mobilisierte die TSG alle Kr?fte, um die drohende Niederlage abzuwenden. Allerdings gab es einige Fehler, umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen und platzierte Angriffe der Gegnerinnen, die die TSG vor un?berwindbare Probleme stellten. Bei Backnang zeigten auch Wechsel nicht die erhoffte Wirkung. So wurde der finale Satz trotz gro?em Kampfgeist mit 23:25 verloren. Die TSG will am 17. November (20 Uhr) gegen den TSV Dettingen den Heimvorteil nutzen, um sich Luft nach hinten zu verschaffen.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Hammerl, Heller, Kugler, Lachenmaier, Mandlik, Annelie M?ller, Lisa M?ller, Peuser, Schlipf, Schroeder.

Volleyballerinnen stoppen Negativtrend

TSG Backnang setzt sich in der Oberliga beim TV Rottenburg II mit 3:1 durch und klettert auf den sechsten Tabellenplatz

 

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang stoppten den Negativtrend in der Oberliga. Nach zwei Niederlagen landeten sie nun einen Erfolg ? 3:1 beim TV Rottenburg II. Damit verbesserte sich die TSG auf den sechsten Tabellenplatz.

Im Angriff stark: Lisa M?ller/ Foto: B. Strohmaier

(lm). Backnangs Trainer Nabil Habboubi durfte nicht auf den kompletten Kader zur?ckgreifen, da Lisa Kugler beruflich verhindert war. Auch Jugendspielerinnen konnten nicht aushelfen. Allerdings war wieder Libera Carola Hammerl dabei, die in den vergangenen beiden Partien gefehlt hatte. Coach Habboubi ?nderte demzufolge die Aufstellung. W?hrend Carolin Lachenmaier als Mittelblockerin die Abwehr verst?rken sollte, nahm Annelie M?ller die Position der Au?enangreiferin ein.

Ob diese Umstellung erfolgreich sein sollte, zeigte sich noch nicht zu Beginn des ersten Satzes. Keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich einen klaren Vorsprung zu erarbeiten. Mit einer Aufschlagserie von Zuspielerin Gloria Heller zog Backnang auf 19:12 davon. Dieser Vorsprung gab den G?sten viel Selbstbewusstsein in Angriff und Abwehr. Der erste Durchgang wurde mit 25:14 gewonnen.

Souver?n starteten die Backnangerinnen in den zweiten Satz. Heller gelang es immer wieder, mit intelligentem Zuspiel ihre Hauptangreiferinnen Antonija Blaskic, Annelie M?ller und Franziska Schlipf in Szene zu setzen. Auch der Angriff der Gegnerinnen aus Rottenburg stellte f?r die gute TSG-Abwehr um Carola Hammerl nur eine geringe Gefahr dar. Als sich beim Spielstand von 15:10 eine Rottenburger Spielerin am Knie verletzte, geriet der Spielfluss der Gastgeberinnen durcheinander. Backnang gelang es, nach der Unterbrechung konzentrierter zu agieren und den Satz mit 25:21 f?r sich zu entscheiden. Mit dem Sieg vor Augen starteten die TSG-Frauen in den dritten Abschnitt. Allerdings verlief dieser nicht so, wie es sich die Backnanger Volleyballerinnen erhofft hatten. Wie schon in anderen Spielen zuvor, wirkte die TSG unkonzentriert. Backnang machte Fehler bei den Aufschl?gen, auch die Angriffe verloren an Effektivit?t. Dies hatte zur Folge, dass die Gegnerinnen davonzogen. Erst gegen Ende des Satzes machten die Backnangerinnen wieder Druck. Allerdings starteten sie die Aufholjagd zu sp?t ? 21:25.

Im vierten Satz hatten sich die TSG-Volleyballerinnen vorgenommen, den Schwung aus dem letzten Drittel des vorherigen Satzes mitzunehmen. Das Habboubi-Team setzte dies um. Backnang behielt mit 25:21 die Oberhand.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Hammerl, Heller, Carolin Lachenmaier, Annelie M?ller, Lisa M?ller, Schlipf, Tablacioglu.

 

F?r die TSG ist nichts zu holen

Backnangs Oberliga-Volleyballerinnen verlieren das Heimspiel gegen Burladingen mit 0:3

 

Der Kampfgeist war den Volleyballerinnen der TSG Backnang nicht abzusprechen. Trotzdem zog das Team von Trainer Nabil Habboubi im Heimspiel gegen den TSV Burladingen mit 0:3 den Kürzeren. Nach dem Auftaktsieg war es für den Neuling die zweite Niederlage in Folge.

 

Am Ball für die TSG: Zuspielerin Verena Bachmann / Foto: B. Strohmaier

(cla). Die TSG musste neben Libera Carola Hammerl auch auf ihre erkrankte Zuspielerin Gizem Tablacioglu verzichten. Dafür waren zwei Talente aus der Zweiten dabei: Laura Ehleiter und Frederike Peuser.

Trotz der anfänglichen Nervosität hielt Backnang im Duell mit dem Regionalliga- Absteiger aus Burladingen im ersten Satz ganz gut mit. Das Problem: Immer wieder schlichen sich unnötige Fehler ein. Davon profitierten die Gäste und setzten sich auf 19:15 ab. Die TSG mobilisierte alle Kräfte und glich zum 20:20 aus, verlor den ersten Durchgang letztlich aber doch mit 22:25.

Den Kampfgeist, den Backnang auf der Zielgeraden des ersten Satzes an den Tag gelegt hatte, nahm das Team zunächst mit. Aber: Nach einiger Zeit schwand die nötige Konzentration. Burladingen dominierte die Partie mit schönen Spielzügen zunehmend deutlich, die TSG geriet mit 6:16 ins Hintertreffen. Immerhin: Der Neuling aus der Murr-Metropole gab nicht klein bei, überzeugte mit recht variablem Spiel und gestaltete das Ergebnis erträglich - 16:15.

Der dritte Durchgang verlief so ähnlich wie die ersten beiden Sätze. Das Habboubi-Team punktete zun?chst immer wieder und kämpfte um jeden Ball, brach aber erneut rasch ein. Mit dem 19:25 war die Partie gelaufen. 0:3 - damit ist die TSG nun Achter und Drittletzter. Allerdings punktgleich mit drei weiteren Mannschaften. Es bleiben Backnang nun zwei Wochen, um das verlorene Spiel zu verdauen und sich aufs Duell mit Rottenburg vorzubereiten.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Ehleiter, Heller, Kugler, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Peuser, Schlipf.

Ein herber Dämpfer für Neuling Backnang

Oberliga-Volleyballerinnen sind ersatzgeschwächt ohne Chance und unterliegen Nürtingen/Wernau klar mit 0:3

 

Im zweiten Spiel kassierten die Backnanger Oberliga-Volleyballerinnen die erste Saisonniederlage. Ersatzgeschwächt gab's für die TSG bei der SG Wernau/Nürtingen nichts zu holen. Am Ende des Duells der beiden Aufsteiger gewannen die Gastgeberinnen mit 3:0.

Streckten sich im zweiten Saisonspiel vergebens: Lisa Müller und Lisa Kugler, die mit der TSG in Wernau 0:3 verloren. / Foto: B. Strohmaier

(cl). Mit gemischten Gefühlen war das Frauenteam aus dem Murrtal an den Neckar gefahren. Grund dafür war, dass die erfahrene Libera Carola Hammerl in Wernau fehlte. Die damit verbundene ungewohnte Aufstellung verunsicherte die Backnangerinnen. Dies bereitete vor allem im ersten Satz große Probleme. Das TSG-Team kam mit den starken Aufschlägen der Spielgemeinschaft aus TSV Wernau und TG Nürtingen nicht zurecht. Damit verschafften sich die Gastgeberinnen einen klaren 12:5-Vorsprung. Die Probleme in der Annahme ?bertrugen sich aufs gesamte Backnanger Spiel und motivierten die Einheimischen umso mehr. Auch der kurz aufblitzende Kampfgeist der TSG konnte den Satzverlust nicht mehr verhindern. Der Rückstand war zu groß. Der Durchgang ging mit 25:12 an Nürtingen/Wernau.

Mit neuem Mut begannen die Backnangerinnen den zweiten Satz. Dank durchdachtem Zuspiel von Gloria Heller waren starke Angriffe von Antonija Blaskic möglich und die TSG machte die ersten Zähler. Auch Franziska Schlipf sammelte mit effektiven und platzierten Angriffen immer wieder Punkte. Allerdings fielen die Gäste Mitte des zweiten Satzes wieder in alte Muster zurück. Das gute Kombinationsspiel hielt jedenfalls nicht arg lange an. Grund waren erneute Schwächen in der Annahme. Dadurch waren platzierte Angriffe kaum mehr möglich und das Spiel verlor jegliche Schnelligkeit. Folge: Auch der Satz ging an die Gastgeberinnen. Diesmal 25:18.

Die TSG stand nun unter Zugzwang. Der folgende Satz musste gewonnen werden, um das Spiel nochmal zu drehen. Jedoch zeigte sich schon nach den ersten Punkten, dass auch der dritte Durchgang viel Kampfgeist fordern wird. Obwohl die Backnangerinnen zu Beginn gut mithielten, gelang es ihnen nicht, die SG, die den Sieg vor Augen hatte, noch aufzuhalten. Zum Ende des Satzes waren die Volleyballerinnen um Trainer Nabil Habboubi beinahe hilflos. Die Frustration über den Spielverlauf war groß. Selbst Habboubi konnte nicht mehr als immer wieder darauf hinweisen, dass die Konzentration auf die Annahme gelegt werden sollte. Somit endete auch der Durchgang mit 25:15 für Nürtingen/Wernau.

Fürs nächste Spiel erhofft sich die TSG nun wieder mehr Erfolg. Dabei kann der Aufsteiger allerdings nicht nur auf die Unterstützung in der eigenen Halle bauen, sondern nun auch auf den Einsatz von Jugendspielerinnen der zweiten Backnanger Frauenmannschaft.

TSG Backnang: Lachenmaier, Blaskic, Heller, Lisa Müller, Annelie Müller, Kugler, Bachmann, Schlipf, Tablacioglu.

Starke Leistung beim Saisonstart

Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang bezwingen im Heimspiel den Mitaufsteiger SSV Ulm II mit 3:0

 

Erfolgreicher Auftakt für die Oberliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang: Das Team von Trainer Nabil Habboubi gewann sein Heimspiel gegen Mitaufsteiger SSV Ulm II mit 3:0 (25:14, 25:22, 25:12).

 

(cla). Zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich deutlich, dass die Backnangerinnen die Zeit in der Vorbereitung gut genutzt hatten. Mit einem starken Block von Lisa Müller wurde der erste Angriff der Ulmerinnen abgewehrt und damit ein erstes Zeichen gesetzt. Durch variables Zuspiel von Gloria Heller gelang es im Gegenzug den Block der Ulmer Frauen auseinanderzuziehen. So platzierten Andrea Mandlik und ihre Schwester Carolin Lachenmaier ihre Angriffe erfolgreich im gegnerischen Feld. Auch in der Abwehr war das TSG-Team um Abwehrchefin Carola Hammerl hellwach und gab keinen Ball verloren. Mit diesem Kampfgeist erarbeiteten sich die Gastgeberinnen schnell einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Diesen bauten sie auf 25:14 aus.

Im folgenden Durchgang schlichen sich Konzentrationsfehler bei der TSG ein, sodass Backnang zunächst einem Rückstand hinterherlief. Als die Ulmerinnen mit 19:14 führten, erwachte bei den Gastgeberinnen der Kampfgeist. Sie glichen aus. Mit einer Kombination aus gezielten Zuspielen von Verena Bachmann und starken Angriffen von Antonija Blaskic setzte sich Backnang auch in diesem Satz durch - 25:22. Mit zwei gewonnenen Durchgängen im R?cken begann das Team um Trainer Habboubi den dritten Satz mit viel Selbstbewusstsein. Backnang ließ nichts mehr anbrennen und überzeugte. Ulm war verunsichert. Dies nutzten die Gastgeberinnen mit schönen Angriffen von Annelie Müller. Schnell setzte sich die TSG auf 12:4 ab. Gegen Ende des Satzes spielte Gizem Tablacioglu stark. Au?erdem trug Franziska Schlipf mit harten Angriffen zum deutlichen 25:12-Satzgewinn bei.

Alles in allem ist Coach Habboubi sehr zufrieden. Von Vorteil war auch, dass er auf alle Spielerinnen zurückgreifen konnte, was in den folgenden zwei Partien nicht mehr der Fall sein wird. Vorerst sicherten sich die TSG-Volleyballerinnen aber den zweiten Tabellenplatz.

TSG Backnang: Bachmann, Blaskic, Hammerl, Heller, Kugler, Lachenmaier, Mandlik, Annelie Müller, Lisa Müller, Schlipf, Tablacioglu.

 

Nabil Habboubi trainiert TSG-Volleyballerinnen

Murrhardter übernimmt den Posten von Birgit Sterzel

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang sind auf der Suche nach einem neuen Coach fündig geworden: Nabil Habboubi aus Murrhardt leitet beim Oberliga-Aufsteiger die Übungseinheiten. Die bisherige Trainerin Birgit Sterzel hatte seit Längerem angekündigt, sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzuziehen.

 Hat bei Backnangs Volleyballerinnen das Sagen: Nabil Habboubi. Fotos: M. Merz/B. Strohmaier

Von Heiko Schmidt

Birgit Sterzel hat die Volleyballfrauen der TSG Backnang in den vergangenen drei Jahren trainiert. Vor dem Beginn der Saison 2011/2012 wollte die 50-Jährige schon ihren Posten abgeben. "Wir hatten sie überredet, noch ein Jahr weiterzumachen", berichtet Carolin Lachenmaier. Die TSG-Spielführerin hat wie der Großteil der Mannschaft unter Sterzel das Volleyball-Abc gelernt. Nun zog aber die Trainerin einen Schlussstrich. Gründe: Ihr Engagement bei der Jugendarbeit und bei den Seniorinnen nimmt viel Zeit in Anspruch. Deswegen hatte Sterzel der Mannschaft mitgeteilt, dass sie nach Rundenende als Frauen-Trainerin aufhört. "Das ist verständlich", sagt Lachenmaier.

Die TSG-Frauen begaben sich auf der Suche nach einem neuen Coach. Auf eine Zeitungsanzeige gab es regen Zuspruch. Zwei Kandidaten stellten sich beim Probetraining vor. Einer davon war Nabil Habboubi. Der Tunesier lebt seit 1990 in Deutschland. Der 49-Jährige wohnt in Murrhardt und betreute in den vergangenen beiden Jahren die Volleyballerinnen des SV Fellbach, die in der Landesliga beheimatet sind. Nach der Saison 2011/ 2012 gehen der Verein und Habboubi getrennte Wege. Nun will der gelernte Hotelfachmann mit der TSG Backnang den Verbleib in der Oberliga schaffen.

Die Eindrücke bei den bisherigen Trainingseinheiten stimmen zuversichtlich. ?Es passt gut. "Wir haben den ersten Teil der Vorbereitung hinter uns", berichtet Carolin Lachenmaier. "Wir wollen im sportlichen Bereich etwas dazulernen und Spaß am Volleyball haben." Allerdings weiß die 29-jährige Spielführerin, dass es keine einfache Runde für ihre Mannschaft und den neuen Coach wird.

Grund sind Veränderungen im personellen Bereich. Lisa Kugler aus Murrhardt trainiert zwar momentan noch mit, steht aber nach ihrem Ausbildungsbeginn in Ulm wohl nicht mehr zur Verfügung. Verena Bachmann wird des öfteren beruflich verhindert sein. Andrea Lachenmaier, die nach ihrer Hochzeit jetzt den Nachnamen Mandlik trägt, tritt aus gesundheitlichen Gründen kürzer. Sollten Kugler, Bachmann und Mandlik nicht zur Verfügung stehen, würde der Kader auf acht Spielerinnen zusammenschrumpfen. "Jugendspielerinnen sollen bei uns Erfahrungen sammeln." Allerdings dürften diese laut den Statuten erst ab dem dritten Spieltag eingesetzt werden. "Deshalb sind wir auf der Suche nach Verstärkungen", macht Carolin Lachenmaier klar. Diese könnten in der weiteren Vorbereitungsphase ins Team von Trainer Habboubi, der momentan einen Lehrgang zur B-Lizenz macht, integriert werden. Ein Test wird das Turnier am 15./16. September in Fellbach sein.


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