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 Wasserball
Verbandsligist siegt ungefährdet mit 12:6 gegen die WBG Villingen-Schwenningen
26.05.2017

Erkennbarer Aufwärtstrend bei den Wasserballern

Die Backnanger Verbandsliga-Wasserballer haben zum zweiten Mal in Folge gewonnen. Gegen die WBG Villingen/Schwenningen gelang nach kleineren Anlaufschwierigkeiten ein erstaunlich ungefährdeter 12:6-Erfolg. Die TSG hat damit den letzten Tabellenplatz verlassen und die Rote Laterne an den VfL Kirchheim/Teck weitergereicht.


Von Alexander Hornauer
Die Gäste waren nur mit acht Mann ins Backnanger Mineralfreibad gekommen. Nur einer konnte verschnaufen, die anderen mussten im ohnehin recht großen Becken rackern. Das machte sich bemerkbar, logischerweise mit der Zeit, (noch) nicht am Anfang. Da gab die WBG den Ton an. Thomas Eberspächer brachte die TSG Backnang mit einem Überzahltor zwar noch in Führung, am Ende der ersten acht Minuten aber lagen die Schwarzwälder mit 3:1 vorn, und das nicht unverdient, sie hätten auch einen größeren Vorsprung herauswerfen können, ließen aber gute Chancen aus. Die Backnanger lernten schnell, ließen sich bei Ballverlusten seltener auskontern und fingen sich im zweiten Quartal nur noch ein Gegentor ein. Auf der Gegenseite tat sich die TSG weiter schwer, aber bei Überzahl erwiesen sich die Gastgeber bemerkenswert zielstrebig. Sie nutzten auch die zweite, die dritte und die vierte Gelegenheit, mit einem Mann mehr anzugreifen, um ein jedes Mal Jan-Luca Friedemann in eine hervorragende Wurfposition zu bringen. Der dankte die Vorarbeit seiner Nebenleute mit Toren, zur Pause stand es 4:4.
Friedemann hatte nun offenkundig groß Freude am Torewerfen gefunden, denn auch im dritten Spielabschnitt drückte er der Begegnung seinen Stempel auf. Erst brachte er sein Team mit einem überlegten Heber in Führung, dann setzte er sich in Tornähe gegen einen wie eine Klette an ihm hängenden Verteidiger durch und warf nochmals ein, ehe er auch noch einen Konter erfolgreich abschloss und mit dem 7:4 für Freudenschreie auf der Zuschauertribüne sorgte. Die WBG zahlte zunehmend ihrem personellen Engpass Tribut und biss sich an der guten Backnanger Abwehr die Zähne aus. Als die Hausherren durch Distanzwürfe von Florian Illek und dem einmal mehr sehr umsichtig spielenden Christian Dlouhy zu Beginn des Schlussquartals auf 9:4 erhöhten, war die Begegnung entschieden. Backnangs Keeper Stefan Fuggmann durfte – mit Applaus – aus dem Becken, der eingewechselte Moritz Fath hielt gleich ebenfalls einen schier unhaltbaren Wurf. Zweimal mussten die Backnanger den Ball in den letzten Minuten noch passieren lassen, auf der gegenüberliegenden Seite hielten Illek und Armin Segert mit weiteren Toren dagegen. Für den spektakulären Schlusspunkt sorgte Dlouhy. Aus 15 Metern, oder besser: von der Mittellinie, warf er den Ball mit dem Schlusspfiff zum 12:6 in die Maschen. Es geht erkennbar aufwärts bei Backnangs Wasserballern.
TSG Backnang: Fuggmann, Fath – Eberspächer (1/0), Matic (0/0), Friedemann (6/0), Illek (2/1), Justin Schneider, Valentin Schneider, Segert (1/2), Dlouhy (2/1), Büter (0/0), Sieger (0/1).


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