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 Wasserball
Backnang unterliegt bei der Premiere im Wonnemar in einem spannenden Match mit 8:15 gegen Nürnberg
29.01.2013

Das erste Wasserballspiel im Backnanger Wonnemar war ein großes Spektakel. Die TSG unterlag im Zweitrundenspiel um den Süddeutschen Pokal zwar mit 8:15 gegen den starken bayerischen Oberligisten 1. FC Nürnberg, doch das Match war hochklassig und lange Zeit spannend. Von der neuen Spielstätte im Backnanger Badetempel waren alle miteinander hellauf begeistert.


Von Alexander Hornauer


Das hell ausgeleuchtete Sportbecken im Wonnemar bietet wunderbare Bedingungen für den Wasserballsport. Auch die Zuschauerresonanz beim Premierenspiel war hervorragend. Rund 100 Besucher sahen zu, die Stimmung war bestens, schon bei der Mannschaftsvorstellung gab es großen Applaus. Die Freude, ein Heimspiel in dieser wunderbaren Umgebung austragen zu dürfen, war Spielern und Funktionären der TSG gleichermaßen ins Gesicht geschrieben. Auch die Gäste aus dem Fränkischen hatten sichtlich Spaß daran, bei diesem Premierenspiel mitwirken zu können.
Die Backnanger spielten in den Anfangsminuten der sehr fairen Partie noch nervös und leisteten sich Fehlabgaben. Das kam den Nürnbergern zupass. Sie stellten schnell von Abwehr auf Angriff über und kamen so zu erfolgreich vorgetragenen Gegenstößen. Trotz eines Gegentores von Alex Stecher gingen sie in den ersten Minuten mit 4:1 in Führung. Dann fingen sich die Gastgeber. Armin Segert gelang ein wunderschönes Tor mit einem Heber über den herausstürmenden Torwart hinweg. Bei einem gut vorgetragenen Überzahlspiel war erneut Daynes frei, erzielte Backnangs dritten Treffer. Und kurz vor dem Viertelende jagte Christian Dlouhy den Ball beherzt von der Mittellinie zum 4:5-Anschlusstreffer in die Maschen. Die Zuschauer im Wonnemar bekamen ein richtig gutes und aufregendes Wasserballspiel zu sehen. Backnang war nun am Drücker, stand in der Abwehr um den bemerkenswert guten Torwart Mark Stecher hervorragend. Vorne boten sich den Gastgebern zahllose Torgelegenheiten zum Ausgleich. Doch es war wie verhext: Gleich dreimal knallte der Ball an die Latte, und auch Nürnbergs Torwart Andreas Röthlingshöfer zeigte eine Glanzleistung. Das intensive Quartal endete torlos, es blieb beim 4:5, trotzdem gab es zur Pause großen Applaus.
Die körperlich starke Nürnberger Mannschaft merkte, dass sie nachlegen musste. Die routinierten Gästespieler wirkten nun sehr konzentriert. Sie erzielten schöne Distanztreffer und zogen auf 9:4 davon. Für Backnang aber kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Die Gastgeber betrieben weiterhin großen Aufwand und wurden belohnt. Segert nutzte ein Überzahlspiel, dann traf wieder Dlouhy. Vor dem finalen Viertel waren die Gastgeber wieder auf 6:9 dran. Und im Schlussabschnitt wurde es kurzzeitig noch einmal richtig eng. Die TSG-Wasserballer glänzten erneut im Überzahlspiel, Alexander Stecher schoss links oben ein. Dann ging Dlouhy beim Konter auf und davon. Es stand 8:10 und die Nürnberger hatte einige brenzlige Momente zu überstehen. Keeper Rötlingshöfer erwies sich erneut als der große Rückhalt seines Teams, verhinderte zweimal den Anschlusstreffer. Und im Gegenzug setzte sich der Club wieder ab. Beim 8:12 war die Messe gelesen. Dass die Nürnberger bis zum Abpfiff noch auf 15:8 davon zogen, war des guten fast zu viel. Die Partie war knapper, als wie es der Endstand aussagte.
TSG-Trainer Eckehardt Stecher konnte damit aber leben: „Das war ein richtig gutes Wasserballspiel, von den Bedingungen her ist das hier im Wonnemar ein Quantensprung. Wir hätten eine etwas bessere Chancenverwertung benötigt, dann wäre es vielleicht richtig eng geworden. Ausschlaggebend war letztlich, dass die Nürnberger eine größere Zahl an routinierten Spielern haben und das in den entscheidenden Momenten ausgespielt habe.“
TSG Backnang:

Mark Stecher, Weinbrenner –
Büter (0 Tore/0 Hinausstellungen),
Schneider (0/0),
Weinbrenner (0/0),
Illek (0/0),
Kiebler (0/1),
Bartsch (0/2),
Daynes (2/1),
Dlouhy (3/2),
Alexander Stecher (1/0),
Armin Segert (2/1),
Theiss (0/0).


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