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Deutsche Kurzbahn Meisterschaften 2013
25.11.2013

Respektable Ergebnisse für TSG Schwimmerinnen

Deutsche Kurzbahn-Meisterschaft: Plätze im Mittelfeld für Schenk und Molkenthin

(egf) Die deutsche Schwimm-Elite ist nahezu komplett bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in der Wuppertaler Schwimmoper an den Start gegangen. In der architektonisch einzigartigen Wettkampfstätte ging es für die nationale Elite nicht nur um Edelmetall, sondern auch um die begehrten Tickets für die Kurzbahn-Europameisterschaften Mitte Dezember im dänischen Herning.
Mittendrin die Aktiven der TSG Backnang, für die bereits die Qualifikation für diese Meisterschaften einen Erfolg darstellt, denn lediglich die einhundert Besten aus Deutschland in einer Disziplin waren zugelassen.
Erste Starterin der Murrtäler war Sonja Molkenthin über 100 Meter Brust - im Vorjahr musste sie noch krankheitsbedingt passen. Top in Form ging sie die ersten 50 Meter in 33,55 Sekunden, schneller als vor zwei Wochen bei den Landesmeisterschaften, an. Mit dem Anschlag nach 100 Metern erzielte sie dann eine neue Bestzeit von 1:12, 37 Minuten, womit die siebzehnjährige einen tollen 36. Platz erreichte – über 50 Plätze besser als ihr Qualifikationsplatz. Der Titel ging in 1:05,80 Minuten an die Olympiateilnehmerin Caroline Ruhnau aus Essen. Die zweite TSG Schwimmerin im Einzel war Johanna Schenk. Obwohl durch eine Erkältung leicht angeschlagen, zeigte sie dass sie sehr gut in Schuss ist, denn über die 200 Meter Rückendisziplin stellte die fünfzehnjährige in 2:20,30 Minuten ebenfalls eine neue Bestzeit auf und schwamm damit auf Platz 37 – ebenfalls mehr als 50 Plätze besser als ihr Qualifikationsplatz. In dieser Disziplin wurde Jenny Mensing vom SC Wiesbaden Erste in 2:04,69 Minuten – ebenfalls eine Olympiateilnehmerin. Ähnlich gut lief es für Johanna Schenk in ihrem zweiten Einzel  über die 50 Meter Rücken Strecke. Nach nur 29,96 Sekunden, 2/100 Sekunde über ihrer eigenen Bestzeit, schlug sie im Vorlauf auf Platz 33 an – es fehlten lediglich 9/10 Sekunden für eine Finalteilnahme. Deutsche Meisterin wurde Doris Eichhorn aus Berlin in 27,35 Sekunden. Auch in der 100 Meter Rücken Disziplin bestätigte sie ihre gute Verfassung und schwamm in 1:04,67 auf Platz 40 – es fehlten nur knapp 2 Sekunden zur Finalteilnahme. Die Meisterschaft sicherte sich Jenny Mensing in 59,17 Sekunden.
Abgerundet wurde das bemerkenswerte TSG Ergebnis durch die 4x50 Meter Lagenstaffel in der Besetzung Johanna Schenk (Rücken), Sonja Molkenthin (Brust), Franziska Vetter (Schmetterling) und Paula Wenz (Freistil). Jede Einzelne des Quartetts schwamm an ihre Leistungsgrenze heran, so dass nach 2:02,04 Minuten ein nicht erwarteter 26ster Platz heraussprang. Es fehlten lediglich 2 Sekunden um unter die besten sechzehn Mannschaften zu schwimmen – ein solcher Zeitabstand ist für eine Lagenstaffel durchaus im Bereich des Möglichen. Der Titel ging in 1:50,64 Minuten an die Schwimmhochburg SG Essen.


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