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Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und Schwimm-Mehrkampf
17.06.2013

Johanna Schenk schwimmt zweimal ins Finale

(egf) In der Schwimmhalle des Europa-Sportparks (SSE) in Berlin waren bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen über 1500 Nachwuchs-Athleten aus 322 Vereinen fast 5000 Mal am Start. Unter ihnen sechs Backnanger mit 16 Starts.
Den Auftakt machte Sonja Molkenthin in der Juniorenklasse (Jahrgang 95/96) über die 50 Meter Bruststrecke. Mit 35,44 Sekunden bestätigte sie die zuletzt gezeigten Leistungen und belegte damit Platz 20 – es fehlte nur 1 Sekunde für den Finallauf der besten Zehn. Ihre nächste Strecke, die 200 Meter Brust, absolvierte sie in 2:46,04 Minuten. Damit wurde sie fünfzehnte. Als dritte und letzte Disziplin waren noch die 100 Meter Brust auf ihrem Wettkampfplan. Mit 35,02 Sekunden nach 50 Metern war sie schneller als im Einzelrennen, konnte das Tempo aber nicht bis ins Ziel halten – die ca. 150 fehlenden Trainingskilometer auf Grund längerer Krankheit kamen nun zum Tragen. Die Endzeit  von 1:17,86 Minuten war dennoch wiederum Platz zwanzig wert. Die gleichen Strecken, aber in der Rückendisziplin, absolvierte Susanne Huthmacher, ebenfalls in der Juniorenklasse. Über die 200 Meter Strecke ging sie in einer Minute zehn Sekunden flott an und platzierte sich nach 2:27,94 Minuten auf Platz fünfzehn – es fehlten nur 1,6 Sekunden für das TopTen Finale. Über die 50 Meter reichte es in 32 Sekunden zu Platz achtzehn und für die 100 Meter Rücken benötigte sie 1:10,10 Minuten und wurde einundzwanzigste. Bei Susanne Huthmacher war am Ende die Luft raus; sie hatte ihren Formhöhepunkt bei den offenen Deutschen und Süddeutschen Meisterschaften vor zwei bzw. sechs Wochen. Ebenfalls über die gleichen drei Rückenstrecken ging die fünfzehnjährige Johanna Schenk an den Start. Die 200 Meterstrecke absolvierte sie in neuer persönlicher Bestzeit in 2:27,63 Minuten und Platz elf. Dass eine Finalteilnahme dennoch möglich war, lag daran, dass eine Konkurrentin zurückgezogen hatte. In 2:28,53 schwamm sie im Endlauf auf Platz neun. Nach diesem Erfolg ging sie hochmotiviert an den 50 Meter Rückenstart. Doch schon beim Start merkte sie, dass sie zu tief im Wasser lag. Die Folge war eine zu lange Tauchphase – länger als die erlaubten fünfzehn Meter – sie wurde disqualifiziert. Mit Wut im Bauch ging es dann auf die 100 Meter Strecke. Sie ging in 32,3 Sekunden gut an und landete nach 1:07,23 auf Platz sechs. Die zweite Finalteilnahme war perfekt. Dort konnte sie diese gute Leistung bestätigen und schwamm in 1:07,28 Minuten auf Platz acht des Zehnerfelds. Für den vierzehnjährigen Steffen Huthmacher war es der erste Auftritt auf Bundesebene. Zusätzlich von der Atmosphäre motiviert startete er über die 200 Meter Lagen in der ersten Teildisziplin Schmetterling in flotten 30,7 Sekunden. Es folgten 38 Sekunden über 50 Meter Rücken und 43,6 Sekunden in der Brustlage. Für die abschließenden 50 Meter Freistil brauchte er nochmals 35 Sekunden – zusammen 2:27,42 Minuten was im Endeffekt Rang dreiundzwanzig bedeutete. Zwei Starts hatte die dreizehnjährige Kristina Sorg gebucht. Über 100 Meter Brust ging sie in 35,44 Sekunden schnell an, musste dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, landete aber trotzdem mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:19,41 Minuten auf Platz achtzehn. Über die 200 Meter Strecke war dann der Akku leer. Nach 2:58,14 Minuten schwamm sie auf Platz dreißig ins Ziel. Die gleichalte Paula Wenz, die sechste TSG Schwimmerin, durfte gleich viermal ran. Zunächst über 50 Meter Freistil, die sie in 29,34 Sekunden absolvierte und Dreißigste wurde – es fehlte nur eine Sekunde zu den TopTen. Weiter ging es mit den 200 Meter Freistil, hier schlug sie nach 2:17,54 Minuten auf Platz 27 an. Es fehlten ihr 2,4 Sekunden für die Endlaufteilnahme. Bei den folgen 400 Meter Freistil ging sie die ersten 50 Meter in 35,02 Sekunden zügig an, schwamm dann in 37 bis 38 Sekunden pro 50 Meter konstant weiter und spurtete mit einer 36 Sekunden Abschlussbahn in zusammen 4:53,11 Minuten auf Platz vierundzwanzig. Bei ihren abschließenden 100 Meter Freistil aktivierte sie die letzten Reserven. Für die ersten 50 Meter benötigte sie nur 30,74 Sekunden und schwamm in neuer persönlicher Bestzeit nach 1:03,92 Minuten auf Platz sechsundzwanzig ins Ziel.
Die TSG Aktiven und ihr Trainer Timo Lorenz waren in der Endabrechnung dieser deutschen Meisterschaften zufrieden und konzentrieren sich nun voll motiviert auf die Vorbereitung der Württembergischen Meisterschaften die Mitte Juli stattfinden.


Ergebnisse im Überblick:


Weibliche Jahrgänge:
Jahrgang 2000, Kristina Sorg: 100 Brust, 18. Platz, 1:19,41; 200 Brust, 30. Platz, 2:58,14; Paula Wenz: 50 Freistil, 30. Platz, 0:29,34; 200 Freistil, 27. Platz, 2:17,54; 400 Freistil, 24. Platz, 4:53,11; 100 Freistil, 26. Platz, 1:03,92;
Jahrgang 1998, Johanna Schenk: 200 Rücken, 11. Platz, 2:29,09, Endlauf, 9.Platz, 2:28,53; 50 Rücken, disqualifiziert; 100 Rücken, 6. Platz, 1:07,23, Endlauf, 8.Platz 1:07,28;
Jahrgang 1995/96, Susanne  Huthmacher: 200 Rücken, 15. Platz, 2:27,94; 50 Rücken, 18. Platz, 0:32,00; 100 Rücken, 21. Platz, 1:10,10; Sonja Molkenthin: 50 Brust, 20. Platz, 0:35,44; 200 Brust, 15. Platz, 2:46,04; 100 Brust, 20. Platz, 1:17,86;

Männliche Jahrgänge:
Jahrgang 1999, Steffen  Huthmacher: 200 Lagen, 23. Platz, 2:27,42;


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